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Das Kniehebel-Gelenk zwischen Kransäule und Hauptarm gab es bisher nur bei Z-Kranen Foto: Cranab

Sexy Knie

Dass die schwedische Firma Cranab wieder in die Fertigung von Holzladekränen einsteigt, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Nach dem Z-Kran, den wir auch auf der KWF-Tagung schon begutachten konnten, gab es im Sommer 2016 auf der Elmia-Lastbil das Langarm-Modell zu sehen, dessen Serienproduktion in diesen Tagen angelaufen ist. Der TL 12 als Zwölf-Metertonnen-Kran mit Doppelteleskop ist im Prinzip auf den finnischen Markt zugeschnitten. Die Konstruktion weist eine Besonderheit auf: Einen Kniehebel zwischen Kransäule und Hauptarm. Bei Z-Kranen ist dieses Bauteil weit verbreitet und dient zur Verstetigung von Hubmoment und -geschwindigkeit. Am L-Kran verwendet man Kniehebel üblicherweise am Knickarm. Wie sexy die beiden Knie des neuen Cranab sind, werden wir sehen, wenn der erste TL 12 bei uns in Deutschland ankommt.

H. Höllerl
Das Kniehebel-Gelenk zwischen Kransäule und Hauptarm gab es bisher nur bei Z-Kranen Foto: Cranab Das Kniehebel-Gelenk zwischen Kransäule und Hauptarm gab es bisher nur bei Z-Kranen Foto: Cranab

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