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Schweizer Schnittholzproduktion

Schweizer Schnittholzproduktion stabilisiert sich

Das Bundesamt für Statistik (BFS) führt alle fünf Jahre eine Vollerhebung bei den holzverarbeitenden Betrieben durch. Erfasst werden der Rundholzeinschnitt sowie die Schnitt- und Restholzproduktion. Am 16. August publizierte das BFS die Ergebnisse der Erhebung von 2017.

Im Jahr 2017 betrug der Rundholzeinschnitt in der Schweiz über alle Sortimente betrachtet 1,784 Mio. Fm. Damit hat er sich gegenüber der letzten Erhebung von 2012 um rund 4 % reduziert. Der Einschnitt von Nadelrundholz hat nur minimal abgenommen, jener von Laubrundholz ging hingegen um 17 % zurück. Entsprechend ist in dieser Zeitspanne auch die Schnittholzproduktion um rund 4 % gesunken und betrug im Jahr 2017 insgesamt 1,085 Mio. m³. Die von den Schweizer Sägewerken produzierte Menge Laubschnittholz lag erstmals unter 50.000 m³.

Der Branchenverband Holzindustrie Schweiz erstellt Produktionsstatistiken für seine Mitglieder. Diese zeigen, dass die Gesamtproduktion der Mitgliedbetriebe – nach einem länger anhaltenden Rückgang – im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr erstmals wieder um einzelne Prozentpunkte zugenommen hat. Besonders erfreulich ist, dass Betriebe aller Größenklassen zu dieser Produktionssteigerung beigetragen haben. Angesichts der nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen und des großen Engagements von Bund und Branche, die Verwendung von Schweizer Holz zu fördern, ist diese Stabilisierung als Achtungserfolg zu werten.

Holzindustrie Schweiz

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