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Schweizer Rohholzverbraucher: Jetzt in den jungen Wald investieren!

Am 6. September 2016 hat das Schweizer Bundesamt für Statistik endlich die Zahlen zur Holznutzung 2015 publiziert – sie zeigen einen Rückgang. Das Angebot an Nadelstammholz hat letztes Jahr um gut 10 % abgenommen und ist auf einen Tiefstand gesunken: Rund 2 Mio. Kubikmeter dieses Rohstoffs für den klimapolitisch wichtigen Holzbau wurden auf den Markt gebracht – 20 % weniger als noch vor fünf Jahren.
Die Schweizer Rohholzverbraucher – allen voran die Sägewerke – sind besorgt über diese Entwicklung. Ihre Versorgung war 2015 zwar noch ausreichend gut, aber eine andere Befürchtung wächst: Wenn der Schweizer Wald zu wenig durchforstet und verjüngt wird, steigt das ohnehin hohe Durchschnittsalter der Bäume weiter an, während gleichzeitig ihre Klimafitness sinkt. Das sind sehr ungünstige Perspektiven. Um diese Entwicklung zu beeinflussen, müsste bereits heute mehr in den Wald investiert werden. 
Die Task Force Wald+Holz+Energie (TF WHE) vereinigt auf Verbands- und Unternehmensebene die Schweizer Rohstoffverbraucher aus dem Holz- und Energiesektor. Der Task Force gehören die Verbände Holzindustrie Schweiz, Holzenergie Schweiz und Forstunternehmer Schweiz an sowie die Unternehmen AEK Energie AG, Axpo Holz + Energie AG, Despond SA, Holzwerk Lehmann AG, Kronospan Schweiz AG, Otto Lädrach AG, Papierfabrik Utzenstorf AG, Pavatex SA, Perlen Papier AG und Schilliger Holz AG.
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
Task Force Wald+Holz+Energie (TF WHE)

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