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Schweizer Holzmarkt im Dezember

Die Auftragslage der Schweizer Sägereien ist nach wie vor gut, was sich in einer regen Nachfrage nach Nadelstammholz niederschlägt. Auch in der Schweiz sind die Preise für Nadelstammholz angestiegen. Der gleichzeitig immer stärker gewordene Schweizerfranken verhinderte aber eine gleiche Entwicklung wie im Euroraum. Viele Waldbesitzer haben die gute Marktlage wahrgenommen und ihre Holzernte darauf ausgerichtet. Dadurch hat sich die Versorgungslage der Sägewerke bis auf wenige Ausnahmen verbessert. Die Absatzchancen sind gut. 

Die Lage auf dem Markt für Buchenstammholz ist nach wie vor schwierig. Gute Qualitäten von Eiche, Esche und Ahorn sind zurzeit gut absetzbar. Kleine Dimensionen und minderwertige Qualitäten sind nicht gefragt.

Die Schweizerische Papierindustrie leidet bei den grafischen Papieren (Zeitungsdruck und Magazinpapiere) noch immer unter den Folgen der Finanzkrise und den Überkapazitäten. Der Tiefpunkt dürfte jedoch durchschritten sein. Im Rahmen der Vertragsmengen kann Industrieholz laufend geliefert werden. Die Mehrheit der Verarbeiter bevorzugt zertifiziertes Holz. Das Spanplattenwerk KronoSwiss ist zurzeit sehr aufnahmefähig.

Die Nachfrage nach Energieholz ist zurzeit regional sehr unterschiedlich. In einigen Regionen übersteigt das Angebot die Nachfrage. In anderen Regionen ist Energieholz bereits wieder Mangelware.

Waldwirtschaft Schweiz

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