Holzindustrie, -verbände

Schweizer Holz Förderung neu finanziert

von Rainer Soppa

Das bei den Waldeigentümern in der Schweiz eingeforderte SHF-Inkasso ist ein wichtiges Instrument zur Finanzierung der Aufgaben des Vereins Schweizer Holz Förderung (SHF) sowie vom Verband der Waldeigentümer WaldSchweiz und seiner kantonalen Mitgliederorganisationen. Ab Januar wird der SHF-Beitrag schweizweit geändert.

Ab dem 01. Januar 2021 werden auf alle geernteten und verkauften Sortimenten (Stammholz, Industrieholz und Energieholz)  50 Rappen/Fm als SHF-Inkasso erhoben. Diese Senkung würde  den veränderten Bedingungen im Wald entsprechen.

25 % der waldseitig eingezogenen Mittel werden von WaldSchweiz direkt an SHF weitergeleitet. Neben den Waldeigentümern leisten die Holzindustrie und Hobelwerke Beiträge an diesen Verein. Er generiert Mittel, mit denen rasch und unbürokratisch gemeinsame, für die Wald- und Holzwirtschaft bedeutende Projekte finanziert werden können.

45 % der waldseitig eingezogenen Mittel gehen an WaldSchweiz. Diese werden von WaldSchweiz gemäß Statuten als variable Mitgliederbeiträge geführt. Zusammen mit den fixen Mitgliederbeiträgen und den Überschüssen aus den Dienstleistungen des Verbandes werden damit die Kernleistungen des Verbands finanziert.

30 % der waldseitig eingezogenen Mittel bleiben bei den kantonalen Mitgliederorganisationen (Mitglieder von WaldSchweiz). Dessen Gremien verfügen autonom über deren Verwendung.

Quelle: WaldSchweiz/red