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Schweiz: Rundholzeinschnitt im Jahr 2013 rückläufig

Insgesamt 1,8 Mio. Fm Rundholzeinschnitt verzeichnete die Schweiz im Jahr 2013. Damit setzt sich der Abwärtstrend seit 2007 (2,5 Mio. Fm) fort. Das geht aus der Holzverarbeitungserhebung 2013 des Bundesamts für Statistik hervor.
Der Anteil der einzelnen Betriebsgrößenklassen am Einschnitt hat sich dabei kaum verändert. Wie auch 2007 passierten 2013 etwa 14 % des Rundholzes Betriebe mit einem Jahreseinschnitt von 5001 bis 10.000 Fm. 16 % waren es bei denen mit 10.001 bis 25.000 Fm Jahreseinschnitt. Umlagerungen gab es bei den großen Unternehmen. Hielten Sägewerke mit mehr als 100.000 Fm Jahreseinschnitt im Jahr 2007 noch 33 % der Anteile, waren es 2012 nur noch 23 %. Diese Abnahme erfolgte insbesondere zugunsten der Betriebe mit 25.001 bis 100.000 Fm Jahreseinschnitt, die ihren Part von 15 auf 24 % erhöhten. Kleinstsägewerke (bis 5000 Fm Jahreseinschnitt) machten ebenfalls 1 % wett und lagen 2012 damit bei 24 %. Diese übernahmen 1996 mit 43 % und 2002 mit 33 % noch den Löwenanteil des Einschnitts, während 1996 noch gar kein Größsägewerk existierte.
Letztere konzentrierten sich 2013 auf das Nadelholz (konkret auf Fichte und Tanne mit 667.000 Fm). Weitere Großsägewerke (bis 100.000 Fm Jahreseinschnitt) bearbeiteten dabei 149.000 Fm. Kleinere Betriebe bevorzugten ebenfalls Fichte und Tanne, verschmähten aber weder andere Nadelhölzer noch Laubholz beim Einschnitt bzw. fanden in Einzelfällen wohl Nischen als Spezialisten. Insgesamt entfielen 2013 etwa 1,7 Mio. Fm des Schweizer Einschnitts auf Nadelholz, davon 1,6 Mio. Fm auf Fichte und Tanne. Daraus berechnete das Bundesamt für Statistik ein Schnittholzaufkommen von 1 Mio. m³, wovon 986.000 m³ Nadelholz waren.
Das entstandene Restholz (708.000 m³) fand zu 47 % Verwendung in Papier, Zellstoff und Holzwerkstoffen. 28 % trug zur innerbetrieblichen Energiegewinnung bei. 15 % nutzten Dritte energetisch. 10 % wurden anderweitig verwendet.
timber-online.net

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