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Schweiz: Kiefernholznematode eingeschleppt

Wie das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) informiert, wurde in einer Lieferung von Nadelholzrinde aus Portugal in der Schweiz erstmals der Kiefernholznematode (Bursaphelenchus xylophilus) nachgewiesen.
Dieser etwa 1 mm große, ursprünglich aus Nordamerika stammende Fadenwurm befällt bevorzugt Föhrenarten, aber auch andere Nadelbäume, wie Tanne, Fichte und Lärche. Bei warmen Temperaturen (> 20 °C im Monatsdurchschnitt) stirbt eine befallene Föhre innerhalb weniger Monate ab. Die anderen Nadelholzgattungen tolerieren einen Befall, werden dadurch aber zu einem Reservoir für die Nematoden und tragen so zur weiteren Verbreitung bei.
Der Kiefernholznematode stellt ein Risiko insbesondere für die Föhrenwälder dar. Dies zeigen die Erfahrungen aus Japan und Portugal, wo er vor 100 bzw. gut 10 Jahren eingeschleppt wurde.
SFV/BAFU

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