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Schweighofer Prize 2017

Schweighofer Prize 2017

Der Schweighofer Prize 2017 ging an die Schweizer Holzbau-Koryphäe Hermann Blumer und den japanischen Stararchitekten Shigeru Ban. Erstmals wurde auch ein Student Award überreicht.

Am 20. Juni 2017 traf die internationale Forst- und Holzwirtschaft bereits zum achten Mal im Rahmen des Schweighofer Prize im Feststaal des Wiener Rathauses zusammen. Vor rund 800 internationalen Gästen, darunter mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Kern und Bürgermeister Michael Häupl auch Spitzenvertreter der heimischen Politik, überreichte der österreichische Holzindustrielle und Stifter des Preises, Gerald Schweighofer, den Preis für herausragende Projekte aus der Forst- und Holzwirtschaft. ; ; Gerald Schweighofer freute sich über die große internationale Resonanz: „Wir haben unseren Erfolg durch Holz erreicht und wollen durch diesen Preis der Gesellschaft etwas zurückgeben. Das soll sich auch in Zukunft nicht ändern und so soll der Schweighofer Prize auch weiterhin die wichtigste Veranstaltung sein, wo sich die internationale Industrie und Forschung im Namen des Holzes in Wien treffen. Der Prize wird also ein fixer Bestandteil der Holzindustrie bleiben.“ ; Hauptpreis und Innovationspreise ; Der Hauptpreis für das Lebenswerk ging an ein Team, den Schweizer Bauingenieur Hermann Blumer und den japanischen Architekten Shigeru Ban für bahnbrechende Innovationen im Holzbau. So zeigte das internationale Duo u.a. mit der filigranen Tragkonstruktion des Yeoju Golf Club (Südkorea) oder den Holz-Holz-Verbindungen der Tamedia-Zentrale in Zürich neue Wege in der Holzbauarchitektur und Holzbautechnik auf. ; Mit den Innovationspreisen wurden Projekte aus Österreich, Schweden und der Schweiz aus den unterschiedlichsten Bereichen – von der universitären Forschung bis hin zur Produktion – ausgezeichnet. ; Auszeichnung für junge Forscher ; Mit dem neu eingeführten „Student Award“ wurde die Fokussierung des Schweighofer Prize auf die nächste Generation an Forschern weiter verstärkt. In Kooperation mit den Unternehmen Canfor (Kanada) und Arauco (Chile) wurden dieses Jahr 37 ausgewählte Studierende aus 21 Ländern nach Wien eingeladen. Diese nahmen im Vorfeld der Gala an einem Student Workshop unter der Leitung des Schweighofer Prize-Juryvorsitzenden Prof. Dr. Alfred Teischinger (Universität für Bodenkultur) an der TU Wien teil. ; Erstmals wurden auch innovative Studierendenprojekte mit dem mit 5.000 € dotierten „Student Award“ ausgezeichnet. Die Sieger wurden mittels Jurywertung und öffentlichem Online-Voting ermittelt. „Das große Interesse am Student Award hat alle Erwartungen übertroffen und die Beteiligung am Online-Voting war enorm. Es freut mich sehr, dass die Begeisterung der jungen Forschergeneration für Innovationen aus Holz so groß ist“, so Gerald Schweighofer. Den „Student Award“ teilen sich Felipe Hideyoshi Icimoto (Universität von São Paulo) und Achmad Solikhin (Shizuoka Universität, Japan). ; ; Der Schweighofer Prize wird von der österreichischen Holzindustriellenfamilie Schweighofer vergeben und prämiert innovative Ideen, Technologien, Produkte und Services entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Forst-und Holzwirtschaft zu steigern. Der Schweighofer Prize wird seit 2003 im Zwei-Jahres-Abstand verliehen und ist mit einem Gesamtbetrag von 300.000 € dotiert.

Schweighofer/Red.

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