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Schweighofer Prize 2015 in Wien verliehen

Schweighofer Prize 2015 in Wien verliehen

Zum 7. Mal wurde der Schweighofer Prize, der Innovationspreis der europäischen Forst- und Holzwirtschaft verliehen.
Im Beisein des Bundesministers für Land-, Forst-, Umwelt und Wasserwirtschaft Andrä Rupprechter, des Bundesministers für Arbeit und Soziales Rudolf Hundstorfer sowie Wiens Bürgermeister Michael Häupl, überreichte der österreichische Holzindustrielle und Initiator Gerald Schweighofer die Preise.
Gerald Schweighofer zur Idee des Schweighofer Prize: „Als meine Familie vor 12 Jahren den Schweighofer Prize ins Leben gerufen hat, um die Holzforschung zu unterstützen, wollten wir einerseits dem Holz etwas zurückgeben. Andererseits war uns sehr wichtig, die Top-Leute aus Industrie und Forschung zusammen zu bringen und den Gedankenaustausch zu fördern. Der Besucherrekord von über 700 Teilnehmern aus 41 Ländern gibt uns recht, und es freut mich persönlich, dass der Schweighofer Prize heute mittlerweile einen hohen Stellenwert in Europa und international hat.“
Ausgezeichnet wurden Projekte, Produkte und Technologien aus Deutschland, Schweden, Italien und der Schweiz. Den Hauptpreis für sein Lebenswerk erhielt Dr. Erich Wiesner, CEO der Wiehag Gruppe. Gerald Schweighofer hob bei der Preisüberreichung die europaweiten Pionierleistungen, sein nationales und internationales Engagement für die Holzwirtschaft sowie seine vielfältigen Initiativen für Forschung und Entwicklung hervor.
Förderung von Forschern der nächsten Generation
Heuer wurde erstmals über den Schweighofer Prize hinaus eine Kooperation mit dem zweitgrößten Konzern der Holzbranche, dem nordamerikanischen Unternehmen Canfor eingegangen, das Schnittholz, Zellstoff und Papier herstellt. Canfor ermöglichte zehn Studenten aus Kanada und den USA die Teilnahme an einem „Innovation Workshop“ am Vortag zum Schweighofer Prize. Unter dem Motto „From Knowledge to Innovation“ tauschten sich 27 Nachwuchsforscher aus insgesamt 16 Ländern unter der Leitung des Schweighofer Prize-Juryvorsitzenden Prof. Dr. Alfred Teischinger (Universität für Bodenkultur) im Kuppelsaal der TU Wien aus.
Canfor CEO Don Kayne zur Kooperation: „Die Geschäftsmodelle der Zukunft sind innovative und nachhaltige. Der „From Knowledge to Innovation“-Workshop in Wien findet auf sehr hohem Niveau statt. Wir wollen die Forscher der nächsten Generation fördern und ihnen die Möglichkeit geben, miteinander in Dialog zu treten und vom internationalen Austausch zu profitieren.“
Schweighofer Prize 2015 geht nach Oberösterreich
Den Hauptpreis 2015 bekam Dr. Erich Wiesner aus Altheim, Österreich. Er wird für sein Lebenswerk mit 100.000 € ausgezeichnet. „Dr. Wiesner hat sein Unternehmen zu einem europaweit tätigen und führenden Holzbauunternehmen gewandelt, das für technisch anspruchsvolle, ästhetische und beeindruckende Objekte steht. Neben seiner erfolgreichen unternehmerischen Tätigkeit setzt sich Dr. Wiesner seit vielen Jahren in führenden Positionen für die Interessenvertretung ein“, so Juryvorsitzender Univ. Prof. Dr. Alfred Teischinger.
Die Innovationspreise, die sich 200.000 € teilen, gingen an:
• Stumpfgestoßene Blockverleimung – ein innovatives Herstellungsverfahren für Mittellagen, das zu einer höheren Holzausbeute führt und erhebliche Einsparungen ermöglicht.
• p-System – Das universell einsetzbare Werkzeugkonzept mit extremen Achswinkeln von 70° verlängert die Standwege und bietet zusätzlich eine überragende Schnittqualität an.
• Lindura by Wood Powder Technology – Ein strapazierfähiger, belastbarer und pflegeleichter Holzfußboden, der durch die Verschmelzung von Deckschichtfurnier und Wood Powder entsteht.
• X-RAD – Die revolutionäre Verbindungstechnik für CLT-Elemente.
• ETH House of Natural Resources – Das viergeschossiges Pilothaus mit innovativen Bauteilen aus Laubholz.
SPB

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