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Schweden: Export von Nadelschnittholz

Schwedens Exporte von Nadelschnittholz inkl. Hobelware blieben in den ersten sechs Monaten 2019 mit 6,52 Mio. m³ etwas unter Vorjahresniveau. Während die Exporte zwischen 2010 und dem Frühjahr 2018 sukzessive zugenommen haben, ist seit März 2018 ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten. Während im ersten Quartal 2019 das Minus noch bei -6 % lag, war im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich ein leichtes Plus zu beobachten.

In den europäischen Raum lieferte Schweden mit 3,89 Mio. m³ rund 8 % weniger, nach Afrika legten die Exporte mit 1,18 Mio. m³ dagegen um 17 % zu. Die Exporte in den ostasiatischen Raum verringerten sich wegen eines starken Rückgangs der Lieferungen nach China wiederum um 2 % auf 937.000 m³. Die Exporte ins Mittlere Asien legten dagegen um 5 % auf 246.000 m³ zu. Die Ausfuhren nach Amerika stiegen mit 252.000 m³ recht kräftig um 18 %. Fast zu vernachlässigen sind die Lieferungen nach Ozeanien (24.000 m³; – 54 %).

Der größte Teil der Exporte bestand mit 2,55 Mio. m³ aus rauem Kiefernschnittholz, der kleinere traditionell mit 1,45 Mio. m³ aus Fichtenschnittholz. Dabei ist Afrika mit 1,06 Mio. m³ (+ 20 %) der größte Abnehmer von Kiefer, gefolgt von Europa mit 958.000 m³ (- 9 %). Dem folgen Ostasien mit 309.000 m³ und das Mittlere Asien mit 202.000 m³ (+ 8 %). Mit 818.000 m³ (- 19 %) wurde der größte Teil des Fichtenschnittholzes in europäischen Ländern abgesetzt. Die zweitwichtigste Region ist Ostasien mit 465.000 m³. Davon ging etwas mehr als die Hälfte allein nach China.

HMI/Quelle: Skogsindustrierna

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