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Aus der Schule in den Wald

Gemeinsam mit der Schulbehörde der Bezirksregierung Arnsberg stellt Wald und Holz NRW die Lern- und Erlebnisangebote der Jugendwaldheime für Schulklassen vor. Erstmalig wird durch die Broschüre „Aus der Schule in den Wald“ die Relevanz waldbezogener Umweltbildung und der direkte Bezug zu den Lerninhalten von Schule verdeutlicht. Mit fünf Jugendwaldheimen bietet die Landesforstverwaltung seit den 1950-iger Jahren waldbezogene Umweltbildung für Schülerinnen und Schüler in ganz NRW an. In einwöchigen Aufenthalten kann der Wald als außerschulischer Lernort hautnah erlebt werden. Dabei dient der Aufenthalt im Jugendwaldheim dem Ziel, die Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren, Selbst-Erfahrungen zu ermöglichen und den Wald wertzuschätzen.
„Die positiven Eigenschaften des außerschulischen Erlebnis- und Lernraums Wald lassen sich mit den Inhalten der Lehrpläne in idealer Weise verbinden. Unser Bildungsauftrag erfährt mit der Verknüpfung der Umweltbildung eine neue Dimension“, so Dr. Gerd Bollermann, Regierungspräsident Arnsberg. „Waldbezogene Umweltbildung machen unsere Forstleute seit 60 Jahren. Heute mit dem Hintergrund nachhaltiges Denken und Handeln bei jungen Menschen zu fördern. Die Verzahnung mit den Schullehrplänen verstärkt unseren Bildungsansatz für nachhaltige Entwicklung: Walderlebnis wird zum Lernerlebnis“, sagt Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW.
Im Jahr 2011 konnten insgesamt 6.954 Schülerinnen und Schüler mit den Jugendwaldheimangeboten erreicht werden; fast zwei Drittel davon aus Ballungsgebieten, viele mit Migrationshintergrund. Mit der Broschüre „Aus der Schule in den Wald“ werden 13 Module als Themenschwerpunkte vorgestellt. Elemente der angebotenen Themen finden sich dabei in den Kernlehrplänen der Sekundarstufe I wieder und ermöglichen so eine genaue Absprache zwischen Pädagogen und Forstleuten und Anpassung der Inhalte des Jugendwaldheimaufenthalts.
Weitere Informationen zum Angebot „Aus der Schule in den Wald“:
Wald und Holz NRW

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