Schnittholz auf Lagerplatz
Obwohl die Schnittholzpreise in den Monaten zuvor kräftig gesunken sind, waren sie im Januar 2022 immer noch fast 40 % höher als im Januar 2021.
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Schnittholz im Januar fast 40 % teurer als im Vorjahr

22. Februar 2022

Die Verkaufspreise im Großhandel sind im Januar 2022 um 16,2 % gegenüber Januar 2021 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatte der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat im Dezember 2021 bei +16,1 % und im November 2021 bei +16,6 % gelegen. Im Vormonatsvergleich stiegen die Großhandelspreise im Januar 2022 um 2,3 %.

Der hohe Anstieg der Großhandelspreise gegenüber Januar 2021 ist vor allem durch stark gestiegene Preise für viele Rohstoffe und Vorprodukte begründet. Den größten Einfluss auf die Veränderungsrate des Großhandelspreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat hatte im Januar 2022 erneut der Preisanstieg im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen (+41,9 %).

Holz fast 40 % teurer

Besonders kräftige Preisanstiege gegenüber dem Vorjahr gab es ebenfalls im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug (+50,2 %) sowie mit Altmaterial und Reststoffen (+47,8 %).

Erheblich höher waren auch die Preise im Großhandel mit Roh- und Schnittholz (+39,8 %), obwohl diese seit Monaten sinken, mit chemischen Erzeugnissen (+34,4 %), mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (+29,3 %) sowie mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke (+23,8 %).

Quelle: Destatis