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In Süddeutschland herrscht in den Forsten akute Schneebruchgefahr.

Schneebruchgefahr in Süddeutschland

Sowohl die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) als auch ForstBW warnen vor derzeit akuter Schneebruchgefahr. Vielerots sei es bereits zu Schneebruch gekommen. Durch den prognostizierten neuen Schneefall sowie durch orkanartige Böen droht sich die Situation noch weiter zu verschärfen.

Forstbetriebsleiter Hermann Walter, FB Ottobeuren (BaySF) am 7. Januar: „Die Bäume ächzen unter dem Druck der nassen und schweren Schneemassen.“ Selbst starke Äste und ganze Wipfel können unverhofft und ohne Vorwarnung herabbrechen. Daher rät der Forstbetrieb dringend vom Betreten der Wälder ab. Das Betreten der Staatswälder erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr.

Staatswälder von ForstBW ebenfalls unzugänglich

Auch ForstBW bittet um Verständnis, dass die Staatswälder auf absehbare Zeit nicht zugänglich sein werden. Aufgrund der vielerorts durch geworfene Bäume blockierten Wege kann bis auf Weiteres keine Schneeräumung erfolgen. Der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk, MdL, dazu am 7. Januar: „Nasser Schnee und weitere Schneefälle lassen Schneebruchgefahr steigen. Betroffene Waldgebiete sollten derzeit unbedingt gemieden werden.“ Zu den betroffenen Waldgebieten zählen der Schwarzwald, Schwäbische Alb, Schwäbisch-Fränkischer Wald, Ostalb und Oberschwaben. „Nach den anhaltenden Schneefällen der vergangenen Tage stellen die großen Mengen nassen Schnees, die derzeit auf den Kronen der Waldbäume lasten, ein großes Risiko dar. Von herabstürzenden Ästen und umstürzenden Bäumen geht eine erhebliche Gefahr aus. Bis der Schnee von den Ästen der Bäume abgetaut ist, sollten diese Waldgebiete unbedingt gemieden werden“, so der Forstminister. Für die kommenden Tage seien noch weitere Schneefälle mit zusätzlich starken bis orkanartigen Böen angekündigt, was die Situation noch verschärfen könnte.

BaySF/MLR

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