ABO

Schneebruchgefahr im sächsischen Wald hoch

Die ergiebigen Schneefälle haben zu einer hohen Schneebruchgefahr in den mittleren und oberen Lagen in Sachsen geführt. Mit steigenden Temperaturen und weiteren Niederschlägen können sich gefährliche Nassschneelagen insbesondere in den Wäldern der Mittelgebirge bilden. Die erheblichen Lasten können zu Ast- und Kronenabbrüchen oder dem Umfallen ganzer Bäume führen.

Insbesondere im Mittel- und West-Erzgebirge sowie im Vogtland besteht eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben. Der Forstbezirk Neudorf hat den Landeswald für die Regionen um Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg folglich bis auf weiteres gesperrt. Im Vogtland wurden die oberen Lagen durch das Landratsamt behördlich gesperrt. Seit dem 12. Januar hat auch der Forstbezirk Bärenfels die Landeswaldgebiete südlich von Dippoldiswalde im Osterzegbirge gesperrt. Die Schneebruchgefahr ist durch die steigenden Temperaturen noch einmal stark angestiegen. Regen und Nassschnee führen zu erheblichen zusätzlichen Belastungen der bereits verschneiten Bäumen.

Es herrscht Lebensgefahr!

„In den betroffenen Wäldern besteht Lebensgefahr“, warnt Utz Hempfling, der kommissarische Geschäftsführer von Sachsenforst. „Wir bitten alle Waldbesucher zu Ihrer eigenen Sicherheit von einem Besuch der Wälder in diesen Regionen in den kommenden Tagen abzusehen und den Sperrungen nachzukommen.“

Sachsenforst warnt eindringlich davor, den Wald in den betroffenen Regionen in den kommenden Tagen zu betreten. Es herrscht Lebensgefahr. Den Sperrungen ist zur eigenen Sicherheit unbedingt Folge zu leisten. Auch ein Einhalten der Rettungskette kann aufgrund der nicht oder nur unzureichend befahrbaren Waldwege nicht gewährleistet werden.

Red./Sachsenforst

Auch interessant

von