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Schleswig-Holsteins erster FriedWald eröffnet

Schleswig-Holsteins erster FriedWald eröffnet

Im südlichen Teil des Kreises Segeberg, etwa 15 km nördlich von Hamburg, liegt Schleswig-Holsteins erster FriedWald, der FriedWald Kisdorf. Am 21. Juni 2013 wurde er feierlich eröffnet. Die Waldfläche inmitten des beliebten Naherholungsgebietes Endern gehört zu den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten. Die Betreuung wird durch die Försterei Tangstedt wahrgenommen.
35 ha des insgesamt rund 200 ha großen Forstes stehen für die Naturbestattung zur Verfügung. Ein Andachtsplatz und eine Schutzhütte sind die zentralen Plätze im FriedWald Kisdorf. Hier können Trauerfeiern ihren Anfang nehmen.

Landschaftlich wurde das Gebiet von der letzten Eiszeit geprägt. Das Gehege Endern und auch der FriedWald Kisdorf sind weitestgehend naturbelassen. Über 120 Jahre alte Eichen und Buchen dienen in dem naturnahen Mischwald als Grabstätten. Umgeben sind diese von einer Vielzahl kleiner Quellen und Rinnsalen. Die Bredenbek, ein acht Kilometer langer Fluss, schlängelt sich durch das Waldgebiet bis hin zur Alster.
 
SHLF

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