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FSC zur EU-Holzhandelsverordnung

Schleswig-Holsteinische Landesforsten bleiben FSC-zertifiziert

Den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten ist erneut das FSC-Zertifikat verliehen worden. Nach Ablauf des vorangegangenen Zertifizierungszeitraumes im Frühjahr 2010 wurde das Zertifikat wieder beantragt. Der Anerkennung ging eine intensive Prüfung des Betriebes durch einen unabhängigen Zertifizier der GFA Consulting Group GmbH, Hamburg, voraus. „Wir wollen unsere Wälder auch weiterhin umweltgerecht, sozial verträglich und ökonomisch sinnvoll bewirtschaften“, erklärt Tim Scherer, Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten. Die freiwillige Einhaltung der anspruchsvollen Bewirtschaftungs- und Managementregeln des FSC (Forest Stewardship Council) müssen weiterhin jährlich überprüft werden. „So können wir auch zukünftig den verantwortungsvollen Umgang mit den Landeswäldern glaubwürdig vermitteln“, so Scherer.
Den Rahmen der FSC-Zertifizierung setzen die 10 Prinzipien und 56 Kriterien des FSC, die für alle Wälder der Erde gelten. Sie enthalten zahlreiche Anforderungen, die zum Beispiel an die Einhaltung der Gesetze, die Beziehungen zur lokalen Bevölkerung und die Arbeitnehmerrechte sowie besonders an die Umweltauswirkungen der Waldbewirtschaftung reichen. Die Ansprüche liegen über denen der gesetzlichen Vorgaben, nur so macht eine Zertifizierung Sinn. Beispiele für den naturschutzgerechten Umgang mit dem Wald sind das Vorhalten von über 2.480 Hektar Wald ohne jegliche Bewirtschaftung und die Erhaltung einer Mindestmenge von alten Bäumen und Totholz in allen Wäldern.
Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten wollen ihren Wald als Ökosystem sichern und gleichzeitig eine langfristige Nutzung von Holz sicherstellen. Dieses Ziel soll mit Hilfe der FSC-Zertifizierung erreicht und dokumentiert werden.
Schleswig-Holsteinische Landesforsten

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