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Schleswig-Holstein: Ausmaß der Sturmschäden wird sichtbar

Schleswig-Holstein: Ausmaß der Sturmschäden wird sichtbar

Nur langsam wird das Ausmaß der Schäden durch Sturmtief „Christian“ in den Wäldern Schleswig-Holsteins sichtbar. Gemeinsam mit Tim Scherer, Direktor der Landesforsten machten sich Minister Dr. Robert Habeck und Staatsekretär Dr. Ulf Kämpfer am 5. November ein Bild von den Sturmschäden. Scherer geht von einem Schadholzanteil von 240 000 Fm in den Landesforsten aus. In den Privat- und Kommunalwäldern wird mit einer Schadensmenge von 150 000 Fm gerechnet. Die Aufarbeitung der gesamten Sturmschäden wird sich voraussichtlich bis zum Sommer 2014 hinziehen.Direkt nach dem Sturmereignis begannen die Landesforsten mit der Organisation der Aufräumarbeiten. Scherer: „Wir kümmern uns nach wie vor darum, die Straße und Wege schnellstmöglich zu räumen und Gefahrbäume zu entfernen. Die Sicherheit geht eindeutig vor. Danach werden die Einzelwürfe und letztendlich die Flächenwürfe aufgearbeitet.“ Ein eigens gegründeter Krisenstab koordiniert die Mitarbeiter- und Maschineneinsätze.Das Forstrevier Brekendorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde ist eines der am stärksten betroffenen Reviere im Land. 34 % der Fläche ist mit Laubwald bestockt, darunter ein hoher Buchenanteil. Nach ersten Schätzungen sind in der Försterei Brekendorf 30 000 Fm Holz dem Sturm zum Opfer gefallen. In den Nadelwaldbeständen sind besonders die Flächen betroffen, in denen in den letzten zwei Jahren mit dem Umbau von Nadelholz auf Mischbestände und der damit einhergehenden Nutzung von stärkeren Fichten begonnen wurde.

SHLF

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