Holzverkauf und Holzpreise

Kalamität und Corona: Schlechte Aussichten im Forst

von Marc Kubatta-Große

Für den Großteil der österreichischen und deutschen Forstbetriebe verlief das 1. Halbjahr ausgesprochen schlecht. Neben der Coronapandemie kämpfen die Unternehmen mit niedrigen Verkaufspreisen und hohen Kalamitätsschäden.

Nur 2% der Forstbetriebe beurteilen ihre Geschäftslage im 1. Halbjahr als „gut“ und 29% als „zufriedenstellend“. 69% melden bei der Holzkurier-Konjunkturumfrage indes eine „schlechte“ Geschäftslage.

Drei Viertel sind pessimistisch

Ähnlich negativ ist der Blick in die Zukunft: Drei Viertel der Befragten rechnen mit einer „schlechten“ und ein Viertel erwartet eine „zufriedenstellende“ Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte. In puncto Umsatz gehen 53% von einem Rückgang aus. 40% kalkulieren indes mit „gleichbleibenden“ und 7% mit „steigenden“ Einnahmen in den kommenden sechs Monaten.

Nachfrageeinbruch

Für beinahe die Hälfte der Forstbetriebe ist ein Nachfragerückgang aufgrund der Coronapandemie derzeit „deutlich“ (40%) oder gar „extrem“ (7%) spürbar. 31% berichten von „mäßig“, 18% von „kaum“ und 4% von „nicht“ spürbaren Auswirkungen.

holzkurier.com/Red.