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Kalamität und Corona: Schlechte Aussichten im Forst

Für den Großteil der österreichischen und deutschen Forstbetriebe verlief das 1. Halbjahr ausgesprochen schlecht. Neben der Coronapandemie kämpfen die Unternehmen mit niedrigen Verkaufspreisen und hohen Kalamitätsschäden.

Nur 2% der Forstbetriebe beurteilen ihre Geschäftslage im 1. Halbjahr als „gut“ und 29% als „zufriedenstellend“. 69% melden bei der Holzkurier-Konjunkturumfrage indes eine „schlechte“ Geschäftslage.

Drei Viertel sind pessimistisch

Ähnlich negativ ist der Blick in die Zukunft: Drei Viertel der Befragten rechnen mit einer „schlechten“ und ein Viertel erwartet eine „zufriedenstellende“ Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte. In puncto Umsatz gehen 53% von einem Rückgang aus. 40% kalkulieren indes mit „gleichbleibenden“ und 7% mit „steigenden“ Einnahmen in den kommenden sechs Monaten.

Nachfrageeinbruch

Für beinahe die Hälfte der Forstbetriebe ist ein Nachfragerückgang aufgrund der Coronapandemie derzeit „deutlich“ (40%) oder gar „extrem“ (7%) spürbar. 31% berichten von „mäßig“, 18% von „kaum“ und 4% von „nicht“ spürbaren Auswirkungen.

holzkurier.com/Red.

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