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HiVision

Schärfere Visionen bei Hiab

Hiab hat eine deutliche Verbesserung seines kamerabasierten Steuersystems HiVision für Ladekrane angekündigt. Das betrifft sowohl die Hard- als auch die Software. Die neue HiVision-Generation, welche ab August 2020 in Deutschland bestellbar sein wird, erhält eine komplett überarbeitete VR-Brille von Oculus. Sie zeigt die Bilder der Kameras dann mit einer wesentlich höheren Auflösung. Bei den Außenkameras wurde die Halterung weiterentwickelt.

hiVision2020
Ein Södra-Mitarbeiter beim Training am Simulator Foto: Hiab

Die Hauptkamera ist nun an einem ausfahrbaren Teleskop befestigt, anstelle einer Klapp-Mechanik. Davon verspricht man sich geringeren Verschleiß und weniger Vibration. Zudem lässt sich die Kamera nach Bedarf in verschiedenen Höhen positionieren. Damit reagiert Hiab auf das Feedback, dass die Kamera bei tiefhängenden Ästen in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. In der Transportposition ist sie im Gehäuse gänzlich geschützt. Für die Bedienung gibt es neue, kleinere Joysticks und zusätzlich eine Funksteuerung, mit der sich die Mechanik auch von außen steuern lässt, ohne die ganze Elektronik hochfahren zu müssen. Das hilft beim Ausfahren der Stützbeine in kritischem Gelände oder wenn für eine externe Entladung im Werk nur schnell der Kran zur Seite gedreht werden soll.

Auch die Bildverarbeitungssoftware wurde weiterentwickelt: Seit dem letzten HiVision-Update hat der Bediener die Möglichkeit, sich eine virtuelle Sonnenbrille aufzusetzen. Je nach Bedarf und persönlichem Empfinden kann das Sichtfeld per Knopfdruck verdunkelt werden – individuell einstellbar in Größe und Transparenz. Die verbesserte Auflösung ermöglicht auch einen digitalen Zoom. Wer beispielsweise ein Nummernplättchen auf dem Holz entziffern möchte, kann sich den Bildausschnitt jetzt einfach vergrößern und muss nicht mehr aussteigen.

 

Hiab/Red.

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