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WBV Niedersachsen informiert zu Schäden durch das Orkantief „Eberhard“

Erneut hat ein Sturm den Wäldern der Waldbesitzenden in Niedersachsen große Schäden zugefügt. Angesichts der   Forstschutzprobleme aufgrund von Sturm und Dürre im Jahr 2018 brauchen die Waldeigentümer umgehend personelle und finanzielle Unterstützung.

Mit Böen bis Windstärke 12 hat am 10. März das Orkantief „Eberhard“ immense Schäden in Niedersachsens Wäldern angerichtet. Nach ersten Meldungen sind mit gut 20.000 Fm Sturmholzanfall vor allem die Waldeigentümer in Südniedersachsen betroffen, teilte der Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen, Norbert Leben, mit.

Nach dem Orkantief „Friederike“ am 18. Januar 2018 und der folgenden Dürre stehen viele Waldeigentümer erneut vor dem Verlust der Arbeit von Generationen. Die Aufgabe, das Sturmholz aus den Wäldern zu holen und aufzuarbeiten, um dem Borkenkäfer das Brutmaterial zu entziehen, ist kaum zu bewältigen.

Vor diesem Hintergrund brauchen die Waldeigentümer umgehend personelle und finanzielle Unterstützung, so Norbert Leben. Grundsätzlich muss zudem die Aufarbeitung und Behandlung von Sturmholz in allen Schutzgebieten auch in der Zeit vom 1. März bis 31. August 2019 ohne Genehmigungsverfahren möglich sein. Überbordende Naturschutzrestriktionen dürfen in solchen Zeiten den Waldschutz nicht behindern. Waldeigentümer leisten durch den Erhalt, Schutz und Aufbau von Wäldern einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz und tragen zur gesamtgesellschaftlichen Daseinsvorsorge bei. Der Waldbesitzerverband Niedersachsen rät darüber hinaus zu besonderer Vorsicht beim Betreten der Wälder. Es besteht auch Tage nach einem Sturm immer noch die Gefahr umstürzender Bäume und herabfallender Äste.

WBV Niedersachsen

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