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Schadholz: Exportflut nach China

Die chinesischen Nadelrundholz-Importe brachen in den ersten fünf Monaten 2020 um 21 % ein. Statt 17,5 Mio. m³ führte China von Januar bis Mai nur 13,9 Mio. m³ ein. Während die Stammlieferanten, Neuseeland (-30%) und Russland (-42%), stark verloren, schafften die Europäer schadholzbedingt eine Steigerung um 128% auf 3,8 Mio. m³.

Massive Steigerung

Deutschland exportierte binnen fünf Monaten fast 2,3 Mio. m3. Das sind laut China Customs um 211% mehr als im Vorjahr. Ähnliches gelang der Tschechischen Republik: 1,1 Mio. m3 und 164% mehr als im Vorjahr.

Nicht überall

Frankreich schaffte als drittwichtigster europäischer Versorger Chinas ebenfalls eine Verdoppelung auf mittlerweile 170.000 m3. Nach Vaia beabsichtigte Italien, stark nach China zu exportieren. Das gelang nicht. Heuer waren es in fünf Monaten rund 30.000 m3 (4000 m3 waren es 2019). Österreich verschiffte im Mai offenbar nichts. Die Ausfuhren sind weiterhin bei bescheidenen 3000 m3.

Exportflut

Die europäische Exportflut lässt sich mit dem hohen Schadholzanfall erklären. Dass der Exportstrom trotz des Containermangels und der -verteuerung sowie der COVID-19-Maßnahmen nicht abriss, ist aber sehr bemerkenswert.

holzkurier.com/Red.

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