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Schadholz durch Sturmtief Yvette in der Slowakei

Das Sturmtief Yvette hat am 14. und 15. Mai in der Slowakei größere Schäden hinterlassen. Timber-Online erhielt dazu eine detaillierte Erhebung.
Mit Stand vom 28. Mai sind laut Erhebungen des slowakischen Waldforschungszentrums knapp über 3 Mio. Fm Schadholz angefallen. Davon entfallen 1,8 Mio. Fm auf Laubholz und 1,3 Mio. Fm auf Nadelholz. 2,2 Mio. Fm fielen in Staatswäldern an, der Rest in Privatwäldern.
Hauptbetroffen scheint wie bereits bei der großen Katastrophe 2004 die Hohe Tatra. „Jetzt sind dort die letzten Fichten geworfen worden“, beschreibt es ein österreichischer Gesprächspartner. Der Bezirk, der dort am meisten geschädigt wurde, ist Poprad mit 470.000 Fm. Es folgen Rimavská Sobota (370.000 Fm) und Brezno (340.000 Fm).
Von Seiten der slowakischen Behörden heißt es, dass man die Daten nun von allen betroffenen Wäldern erhoben hat. Derzeit werden aber noch Satellitenbilder ausgewertet, um eine noch detaillierte Bestandaufnahme zu erhalten.
Unbestätigten Meldungen zufolge, sollen die Schadgebiete nicht all zu gut erschlossen sein. Die Bringung könnte also schwierig werden. Derzeit ist außerdem viel mitteleuropäische Forsttechnik in Slowenien gebunden.
timber-online.net

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