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SBB Cargo streicht Stellen

Die Gütersparte der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) setzt den Rotstift an. In den kommenden fünf Jahren soll ein Drittel von aktuell 2300 Mitarbeitern eingespart werden. Das sagte SBB-Cargo-Chef Nicolas Perrin in einem Interview mit der „Schweiz am Wochenende“.

Neben einem generellen Mengenverlust beklagte er vor allem den großen Aufwand bei Einzelwaggons: „Ein großes Problem sehen wir im sehr kleinteiligen und unregelmässigen Einzel-Wagenladungsverkehr. Unsere Rangierteams transportieren teilweise einen oder zwei Wagen an einen Bedienpunkt – das ist nicht effizient.“ Zudem habe man in diesem Bereich allein im vergangenen Jahr 14% verloren. Man wolle sich jedoch nicht aus dem Wagenladungsverkehr zurückziehen, sondern die Verwaltung und Disposition straffen, wird der Manager zitiert.

Die Schweiz gilt im Vergleich zu Deutschland bisher als nahezu vorbildlich, was die Bahninfrastruktur angeht.

Red.

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