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Sanierung von Forstflächen ehemaliger Braunkohlengebiete wird fortgeführt

Sanierung von Forstflächen ehemaliger Braunkohlengebiete wird fortgeführt

Brandenburgs Landesregierung hat am 5. Juni 2012 dem Bund-Länder-Entwurf für das Verwaltungsabkommen zur weiteren Braunkohlensanierung in den Jahren 2013 bis 2017 zugestimmt. Für Brandenburg hat die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg im Infrastrukturministerium die Verhandlungen mit dem Bund und den weiteren Braunkohlenländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geführt.

Das Verwaltungsabkommen mit einem Gesamtvolumen von rund 1,3 Mrd. EUR ist organisatorische und finanzielle Grundlage für die Sanierung in den nächsten fünf Jahren. Es sichert der brandenburgischen Lausitz etwa 590 Mio. EUR, davon rund 220 Mio. EUR Landesmittel. Schwerpunkte der weiteren Arbeiten der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft sind die Sanierung der zurzeit gesperrten land- und forstwirtschaftlichen Betriebsflächen, die Wiederherstellung eines sich weitgehend selbsttragenden Wasserhaushaltes in der Lausitz sowie die Abwehr von Gefahren aus dem anstehenden bergbaubedingten Grundwasserwiederanstieg.

Seit 20 Jahren läuft die Sanierung in den Braunkohlentagebauen der ehem. DDR. Bund und Braunkohlenländer haben für dieses Projekt bislang rund 9 Mrd. EUR aufgewendet.

MIL Brandenburg

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