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Sägewerksverband appelliert an Waldbesitz

Zum Jahreswechsel stehen Rundholzpreiserhöhungen im Südwesten an. Im Ergebnis bedeutet das, so der Verband der Säge- und Holzindustrie Baden-Württemberg, dass die Schnittholzpreise jetzt schnell um mindestens weitere 10,- €/m³ angehoben werden müssen.
Die Lage der Sägewerke lässt keine andere Wahl.
In den letzten Tagen haben Sitzungen sowohl der Verpackungsholz-Sägewerke wie auch der Bauholz/Schnittholz-Sägewerke unter der Koordination des Verbandes der Säge- und Holzindustrie Baden-Württemberg e. V. (VSH) stattgefunden.
Der Tenor war einhellig so, dass die Sägewerke einen Spielraum für Preiserhöhungen in Höhe von + 2,0 bis 2,5,- €/Fm sehen. Das gilt sowohl für die Rundholzsortimente BC wie auch das Verpackungs-Rundholz. Die im Raum stehenden und in einzelnen Verträgen der Stammholz-Zentralvermarktung zustande gekommenen 5,- bis 6,- € Preiserhöhung im Leitsortiment Fichte B 2b werden von den meisten Sägewerken als der tatsächlichen Lage nicht gerecht werdend angesehen.
Zum Jahreswechsel werden in vielen Fällen Rundholzverträge neu verhandelt. Der VSH in Stuttgart appelliert an den baden-württembergischen Waldbesitz, den Erwartungen der Sägewerke entgegenzukommen und die Rundholzpreise nicht über die Maße zu erhöhen.
VSH

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