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Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel sorgen für Rekordteilnahme

Sägewerkskongress und Rohstoffgipfel sorgen für Rekordteilnahme

Rund 375 Teilnehmer sind vom 17. bis 19. März 2014 der Einladung des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH) und der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) zum Branchentreff in das Congress Center Rosengarten nach Mannheim gefolgt. Die Kombination des 9. Internationalen Kongresses der Säge- und Holzindustrie mit dem 8. AGR-Forum sorgte für einen neuen Besucherrekord.
„Die große Teilnehmerzahl zeigt, dass wir mit unserem gemeinsamen Veranstaltungsprogramm die Interessen der Branche breit abgebildet haben“, sagte Lars Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH). Unter dem Motto „Säger-Riese Deutschland: Zu wenig Holz – oder zu viel Kapazität?“ habe man in der dreitägigen Veranstaltung vom Rohstoff über Technik und Märkte bis hin zu Wettbewerb und Kostentreibern alle aktuellen Aspekte in den Blick genommen. „In Zusammenhang mit unserer Branche wird häufig von Überkapazität gesprochen. Doch wir sollten die Probleme von allen Seiten beleuchten, um adäquate Lösungswege zu finden und unsere Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen“, so Schmidt weiter. Hierbei setzten die Verbände in zahlreichen Live-Diskussionen und Interviews auf eine direkte Publikumsbeteiligung.
Schwerpunktthema Rohstoff
Vor dem Hintergrund des ökologischen Waldumbaus und neuer Flächenstilllegungen im Staatswald sowie dem wachsenden Bedarf an Energieholz war die Rohstoffpolitik ein Schwerpunkt in diesem Jahr.
Die einleitende Waldexkursion im Rhein-Neckar-Kreis veranschaulichte die Baumartenentwicklung hin zu mehr Laubholz und die hieraus erwachsenden Folgen für die Rohholzbereitstellung eindrücklich.
An diesem Punkt knüpfte auch die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR) an, die im Rahmen des Kongresses ihr 8. AGR-Forum als Rohstoffgipfel der Holzindustrie ausrichtete. „Die nachhaltige Rohstoffversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen wird für die Zukunftsfähigkeit des ganzen Clusters bestimmend sein. Wir sind froh, in diesem Jahr eine große Plattform für unser gemeinsames Anliegen gefunden zu haben“, sagte AGR-Geschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge.
Nationale und internationale Themen im Blick
Der Sägewerkskongress widmete sich am ersten Tag explizit dem Themenblock „Internationale Märkte“ und diskutierte europäische Trends und künftige Absatzmärkte.
Der zweite Kongresstag stand im Zeichen vorwiegend nationaler Themen wie Kostentreiber, Wettbewerb und Technik. In zahlreichen Live-Interviews standen Branchenexperten Frage und Antwort zu Brandschutz und Feuerversicherung, Energiemanagement, Transportkosten, Nachwuchsgewinnung und technischen Innovationen. Abschließend wurde Deutschland im europäischen Kontext verortet.
Fachausstellung ausgebucht
Die traditionelle Fachausstellung am Veranstaltungsort stieß auch in diesem Jahr auf großes Interesse. Zahlreiche Maschinenhersteller, Zulieferer und Dienstleister sowie Partner und Sponsoren nutzten die Möglichkeit, sich und ihre Produkte zu präsentieren. Mit 50 Ausstellern war die Ausstellungsfläche von rund 1000 Quadratmetern ausgebucht.
„Die große Resonanz freut uns. Wir wollten die Aussteller zentral einbinden und die Teilnehmer verstärkt auf die kleine Branchenmesse im Foyer hinweisen. Das ist uns gut gelungen“, sagte Schmidt.
Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband

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