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Säge- und Holzindustrie Baden-Württemberg zum Beschluss des Kartellamtes

Auch nach dem jetzt vorliegenden Beschluss des Kartellamtes fordert der Verband der Säge- und Holzindustrie Baden-Württemberg (VSH) beim künftigen Verkauf von Nadelstammholz aus dem Staatswald in einem eigenen Betrieb Folgendes:
Der nach dem Willen des Kartellamtes künftig eigenständige Betrieb für den Staatswald erfordert für das betreffende Nadelstammholz ein Vermarktungskonzept, das sich an den Bedürfnissen der etwa 300 mittelständischen Sägewerke in Baden-Württemberg ausrichtet. Die regionalen Sägewerke erwarten, dass deren Grundversorgung sichergestellt wird – auch aus dem Staatswald des Landes Baden-Württemberg. Dafür bedarf es der dezentralen Vermarktung mit der Sicherheit, dass die regionalen Sägewerke nicht von einer Belieferung mit Holz aus dem Staatswald ausgeschlossen werden. Der Fortbestand einer flächendeckenden Rundholzversorgung im Radius der bisherigen Strukturen muss den mittelständischen Sägewerken erhalten bleiben.
Beim gebietsmäßigen Neuzuschnitt der Vermarktungsstrukturen im Staatswald müssen in Zukunft die dafür erforderlichen dezentralen Stellen flächendeckend eingerichtet werden und diese im erforderlichen Umfang gut mit Personalstellen und Finanzmitteln ausgestattet werden.
Umso wichtiger bleibt die Forderung, die mittelständischen Betriebe in Zukunft mit Holz aus dem Staatswald dezentral zu versorgen.
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
VSH

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