Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Sächsischer Waldbesitzerverband zur Säge- und Wertholzsubmission 2012

Sächsischer Waldbesitzerverband zur Säge- und Wertholzsubmission 2012

Auch dieses Jahr kam mit 80 % der angebotenen Stämme ein Großteil aus privaten und körperschaftlichen Forstbetrieben, welche etwa 54 % des sächsischen Waldes bewirtschaften. Spitzenreiter der 13. Säge- und Wertholzsubmission ist diesjährig ein „Riegelahorn“ aus einem Privatwaldbetrieb der Oberlausitz mit 5209 €/Fm. Der Spitzenstamm bei den Nadelhölzer kam ebenfalls aus der Oberlausitz und erzielte bei der Submission 938 €/Fm.
Die sächsischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer pflegen ihren Wald teils seit Generationen unter strikter Beachtung der Nachhaltigkeit. Sie produzieren auf diese Weise sowohl den nachwachsenden Rohstoff Holz und somit gleichermaßen die diesjährigen Spitzen als auch umfangreiche Ökosytemdienstleistungen (z.B. Natur-, Boden- und Trinkwasserschutz, Schutz der Biodiversität). Darüber hinaus ist der Privat- und Körperschaftswald aufgrund seiner weiten Verteilung im Freistaat Sachsen auch ein bedeutendes Erholungsgebiet für die Bevölkerung.

Im Zuge des Klimawandels sehen sich die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer jedoch einer neuen Herausforderung gegenüber. Diese besteht in der Entwicklung sogenannter „klimaplastischer Wälder“, damit auch zukünftig die vielfältigen Gemeinwohlleistungen des Waldes erhalten bleiben. Der generationsübergreifenden Aufgabe werden sich alle Forstbetriebe mit Kompetenz und viel Engagement widmen, auch in der Hoffnung auf förderliche gesetzliche Rahmenbedingungen und eine gesellschaftliche Honorierung der erbrachten Leistungen.

Der Sächsische Waldbesitzerverband vertritt die berufsständischen, rechtlichen und forstpolitischen Interessen der mehr als 74000 kommunalen, privaten und kirchlichen Waldbesitzer in Sachsen.

 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
SWBV

Auch interessant

von