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Überall in Sachsens Wäldern finden in den Sächsischen Waldwochen Mitmach-Aktionen wie Bäume pflanzen

Sächsische Waldwochen eröffnet

Am 5. April wurden die 11. Sächsischen Waldwochen im „Sauerbusch“ in Dresden-Weixdorf eröffnet.

In diesem Rahmen setzte Staatssekretär Dr. Frank Pfeil in einer gemeinsamen Pflanzaktion mit Schülerinnen und Schülern feierlich die erste kleine Eiche. Die Jugendlichen pflanzten mit den Forstleuten des Forstbezirkes Dresden auf einer durch das Sturmtief „Friederike“ verursachten Schadfläche verschiedene Laubbaumarten wie Eichen, Ulmen und Linden.

„Überall in Sachsens Wäldern finden in den Sächsischen Waldwochen Mitmach-Aktionen wie Bäume pflanzen, Müll sammeln oder gemeinsames Wandern statt. Die Aktionen sollen auf die unverzichtbare Rolle des Ökosystems Wald für unsere Gesellschaft aufmerksam machen“, sagte Staatssekretär Dr. Pfeil. „Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass der Staatsbetrieb Sachsenforst auch in diesem Jahr die Sächsischen Waldwochen veranstaltet – trotz der derzeitig hohen Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Beseitigung der Schäden im Wald durch viele Witterungsextreme in den letzten anderthalb Jahren fordert den Mitarbeitern noch immer sehr viel ab.“

Situation in den sächsischen Wäldern ist weiterhin dramatisch

„Die starken Stürme ‚Herwart‘, ‚Friederike‘ oder zuletzt im März ‚Eberhard‘ haben Millionen Bäume umgeworfen oder zersplittert, die langanhaltende Trockenheit und Hitze im letzten Jahr haben den Wald stark geschwächt und der Nassschnee vom Januar hat Baumkronen heruntergebrochen“, sagte Staatssekretär Dr. Pfeil. „Als wäre dies nicht schlimm genug, hat der Borkenkäfer durch das viele Schadholz beste Vermehrungsbedingungen vorgefunden und auch stehende Bäume befallen. Ein Ende des Schadgeschehens ist je nach Witterung noch nicht abzusehen.“

Die diesjährigen Sächsischen Waldwochen finden statt vom 5. bis 28. April. Mehr Informationen auf der Internetseite des Staatsbetriebes Sachsenforst.

Red./SMUL

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