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Minister Frank Kupfer und Sachsenforst-Geschäftsführer Prof. Hubert Braun zogen am 6. März 2013 eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2012 des Staatsbetriebes Sachsenforst (SBS)

Sachsenforst zieht eine positive Bilanz für 2012

Forstminister Frank Kupfer und Sachsenforst-Geschäftsführer Professor Hubert Braun zogen am 6. März eine rundum positive Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012. „Der Staatsbetrieb Sachsenforst konnte die Erträge aus der Bewirtschaftung des Staatswaldes 2012 im Vergleich zum Vorjahr erneut steigern bei gleichbleibendem nachhaltigen Holzeinschlag“, sagte Minister Kupfer. „Deshalb konnten wir 2012 wieder mehr als 15 Mio. EUR in den Waldumbau investieren und unsere Leistungen für Naturschutz und Erholung im Wald auf hohem Niveau halten. Diese Ergebnisse verdanken wir nicht nur einer guten finanziellen Situation des Staatsbetriebes, sondern vor allem auch dem hohen Engagement der Mitarbeiter sowie der guten Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnern und forstlichen Dienstleistern.“
Bei einem stabilen Holzmarkt mit leicht steigendem Preisniveau, einem Jahresverlauf ohne größere Witterungsextreme und in gefestigten Organisationsstrukturen konnte Sachsenforst 2012 seine Aufgaben erfüllen.
Holzverkauf größte Erlösposition
Die Einnahmen aus Forstbetrieb und anderen wirtschaftlichen Tätigkeiten betrugen insgesamt 63 Mio. EUR, der Zuschuss des Freistaates Sachsen zur Abgeltung der Aufwendungen für Gemeinwohlleistungen lag bei 36,8 Mio. EUR. „Das Besondere an 2012 war die Normalität im positiven Sinne“, fasst Professor Hubert Braun seinen Rückblick auf das vergangene Wirtschaftsjahr zusammen. In Zeiten starker Nachfrage und guter Holzpreise stellte der Ertrag aus dem Verkauf von 1 Mio. Kubikmeter Holz auch 2012 mit 55,7 Mio. EUR die größte Erlösposition dar. „Unsere Ertragslage bleibt abhängig vom Holzmarkt. Wir freuen uns aber, dass es uns in den vergangenen Jahren verstärkt gelungen ist, auch aus anderen Geschäftsfeldern stabile Erträge zu generieren“, verweist Braun auf die Verträge im Bereich der Kompensations- und Ökokontomaßnahmen.
Gemeinwohlleistungen
Die Erträge aus dem betrieblichen Bereich kommen auch den umfangreichen Gemeinwohlleistungen von Sachsenforst zugute. Rund 7 Mio. Pflanzen brachten Waldarbeiter und beauftragte Firmen auf 1.256 ha im Zuge des Waldumbaus ein. Die Buche bildet dabei mit über 40 % nach wie vor das Schwergewicht. Von Jahr zu Jahr wächst die Fläche zukünftiger Mischwälder im sächsischen Staatswald. Abfuhrwege wurden im vergangenen Geschäftsjahr auf 2.700 km gepflegt und instand gehalten.
Auch für Wald- und Naturerlebnis hat Sachsenforst 2012 neue Angebote geschaffen. Mit dem Haus der Tausend Teiche des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft im Guttauer Ortsteil Wartha, wurde ein neues Zentrum für den Naturtourismus eröffnet. Zusammen mit der Landesstiftung Natur und Umwelt wurde der erste Lehrgang für 19 zertifizierte Waldpädagogen erfolgreich durchgeführt.
Für seine Aufgaben kann Sachsenforst auch Gelder aus EU-Fördertöpfen nutzbar machen. Beispiele sind die jährliche Bodenschutzkalkung (2012 auf rund 10.000 ha mit einem Finanzaufwand von 2,75 Mio. EUR) sowie ein grenzüberschreitendes Projekt zur Renaturierung von Moorlebensräumen am Erzgebirgskamm, an dem mehrere tschechische und deutsche Partner mit dem Leadpartner Sachsenforst gemeinsam arbeiten.
Zahlreiche praxisorientierte forstliche Forschungsvorhaben am Standort Graupa konnte Sachsenforst dank Drittmittelfinanzierung und befristeter Projektstellen beginnen oder fortführen.
Ausblick für das Jahr 2013
 
Angesichts der insgesamt günstigen Rahmenbedingungen gehe Sachsenforst optimistisch in das Jahr 2013, in dem der forstliche Begriff „Nachhaltigkeit“ geprägt vom sächsischen Oberberghauptmann Hannß Carl von Carlowitz sein 300-jähriges Jubiläum feiert, fasste Professor Hubert Braun abschließend zusammen.

SBS
Auch für Wald- und Naturerlebnis hat Sachsenforst im Jahr 2012 weitere Angebote geschaffen Holzeinschlag 2012 nach Baumartengruppen Die Buche bildet mit über 40 % den Schwerpunkt beim Waldumbau im sächsischen Landeswald Minister Frank Kupfer und Sachsenforst-Geschäftsführer Prof. Hubert Braun zogen am 6. März 2013 eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2012 des Staatsbetriebes Sachsenforst (SBS)

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