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Die Spitzeneiche der Dresdner Submission 2014 stammt von einem tschechischen Waldbesitzer. Quelle: Sachsenforst

Sachsenforst: Gute und stabile Erlöse für den wertvollen Rohstoff Holz

Am 22.1.2014 hat im Rahmen der 15. sächsischen Säge- und Wertholzsubmission Holz im Gesamtwert von 351.500 € den Besitzer gewechselt.
Der Durchschnittspreis über alle Baumarten hinweg lag bei knapp 332 €/m³, das sind 42 € mehr als im Vorjahr und der höchste Durchschnittserlös aller sächsischen Submissionen.
Submissionsfazit von Sachsenforst-Geschäftsführer Professor Hubert Braun: „Ich freue mich für alle Waldbesitzer, die heute ihr Holz zu sehr guten Preisen verkaufen konnten und ich freue mich genauso für die Holzkäufer, die qualitativ hochwertiges Holz aus Sachsen gekauft haben. Gute und stabile Erlöse für den wertvollen Rohstoff Holz sind eine Voraussetzung für einen ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig wirtschaftenden Forstbetrieb.“
Angebot und Nachfrage
Insgesamt haben sich 75 Waldbesitzer aus Sachsen, darunter 4 Kirchgemeinden und 11 kommunale Forstbetriebe an der von Sachsenforst organisierten Submission beteiligt.
Für den diesjährigen Spitzenstamm, einen Bergahorn aus einem Kommunalwaldbetrieb im Forstbezirk Leipzig, zahlte ein Furnierkäufer 4.369 €.
Seit Mitte Dezember 2013 wurden 812 Einzelstämme (1.080,86 m³) auf dem Submissionsplatz in der Dresdner Heide den Holzkäufern zum Kauf angeboten. Mit knapp 600 m³ Säge- und Wertholz waren die sächsischen Privat- und Körperschaftswaldbesitzer beteiligt. Sachsenforst als Bewirtschafter des sächsischen Staatswaldes hat über 370 m³ Holz auf der Submission zum Verkauf bereitgelegt. Mit 112 m³ haben tschechische Waldbesitzer eine gegenüber dem letzten Jahr nahezu verdoppelte Menge beigetragen und erfolgreich vermarktet.
Stiel- und Traubeneiche bildeten wie in den Vorjahren mit 468 m³ (über 43 % der Gesamtverkaufsmenge) den Baumartenschwerpunkt. Insgesamt wurden 18 verschiedene Laub- und Nadelbaumarten zum Verkauf angeboten. Als Besonderheit bereichern zwei Elsbeerenstämme aus Tschechien das Angebot, eine Baumart, die in Sachsen sehr selten ist. Beim Nadelholz dominierten die Fichte mit 157 m³ und die Europäische Lärche mit 142 m³.
32 Holzkäufer (Furnier- und Sägewerke, Handwerksbetriebe) aus Deutschland, Österreich und Polen beteiligten sich an der Submission. Davon haben 28 einen Zuschlag erhalten.
Die Nachfrage nach Stiel- und Traubeneiche ist ungebrochen hoch. Für Eichenholz konnte ein Durchschnittspreis von 467 €/m³ erzielt werden. Die Eiche übertrifft damit erstmals den Bergahorn, der bei einer Menge von 30 m³ durchschnittlich 458 €/m³ erzielte. Aber auch die Lärche (264 €/m³) und die Fichte (175 €/m³) haben gute Erlöse für die Waldbesitzer gebracht.
20 m³ (etwa 2 % der Gesamtverkaufsmenge) konnten nicht zugeschlagen werden. Diese geringe Menge wird in den nächsten Tagen durch den Forstbezirk Dresden verkauft.
Sachsenforst
Die Spitzeneiche der Dresdner Submission 2014 stammt von einem tschechischen Waldbesitzer. Quelle: Sachsenforst Spitzenstamm der Submission: Bergahorn Erlös 4.369 EUR. Quelle: Sachsenforst

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