ABO

Sachsenforst: Geschäftsbericht 2011 liegt vor

Die Daten und Fakten aus dem Geschäftsjahr 2011 des Staatsbetriebes Sachsenforst liegen vor. Es zeichnete sich durch ein gutes konjunkturelles Umfeld, günstige Wachstumsbedingungen in den Wäldern und eine hohe Medien- und Öffentlichkeitspräsenz der gesamten Forstbranche im Internationalen Jahr der Wälder aus. Während nur geringe Schäden durch Borkenkäfer zu verzeichnen waren, fielen im Winter 2010/2011 erhebliche Mengen an schneebedingtem Bruchholz im mittleren Erzgebirge und Vogtland an. Die zunehmenden Klima- und Umweltveränderungen lassen den Forstbetrieben allerdings nur wenig Zeit für Anpassungsmaßnahmen und führen für Waldbesitzer und Förster zu einer hohen Planungsunsicherheit.
Trotzdem ist die Formulierung und Fixierung von fachlichen Zielen für Sachsenforst unabdingbar. Der 2009 von Sachsenforst begonnene Prozess der Erarbeitung eines ganzheitlichen Strategiepapiers mündete im Geschäftsjahr 2011 in einer finalen Fassung der Entwicklungskonzeption „Sachsenforst 2020“. Damit wurden die fachlichen Rahmenbedingungen und Leitlinien für das weitere erfolgreiche und zielorientierte Arbeiten in den kommenden Jahren festgelegt.
Ganz bewusst wurden in diesem Jahr einige der Sondereinrichtungen mit ihren spezialisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fokus des Geschäftsberichtes gestellt. So das Wildgehege Moritzburg als Bestandteil des Forstbezirks Dresden, in welchem jährlich 180.000 Besucher empfangen werden. Neben den Waldschulheimen und waldpädagogischen Tageseinrichtungen von Sachsenforst hat sich das Wildgehege in einer einzigartigen Kulturlandschaft vor den Toren der Landeshauptstadt Dresden zu einem Zentrum der Wildnis- und Waldpädagogik entwickelt. Weitere Beispiele sind die Forstbaumschulen und die Darre in Flöha als Teil des Zentrums für forstliches Vermehrungsgut.
 
Sachsenforst

Auch interessant

von