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Die Mitarbeiter von Sachsenforst stehen in engem Kontakt mit den Gemeinden, Tourismusverbänden sowie Betreibern der Loipen und Wanderwege.

Pünktlich zu Weihnachten: Sachsenforst beräumt die letzten Hindernisse auf der Kammloipe

Nach dem verheerenden Herbststurm „Herwart“ ist der Großteil der Loipen und Wanderwege im sächsischen Wald bereit für die Wintersaison.

Die großen Anstrengungen von Sachsenforst und der privaten Forstunternehmen in Sachsen nach Herbststurm „Herwart“ zeigen Wirkung: Auch die letzten Abschnitte der beliebten Kammloipe, welche von Johanngeorgenstadt im Westerzgebirge bis Schöneck im Vogtland reicht, stehen wieder für den Wintersport zur Verfügung. Die beliebte und schneesichere Kammloipe im Süden Sachsens bildet zusammen mit den zahlreichen Anschlussloipen und Ski-Wanderwegen des Erzgebirges eines der größten und attraktivsten Wintersport- und Erholungsgebiete in Deutschland. Bis zum Jahresende sind die Aufräumarbeiten an den meisten Haupt-Erholungswegen im Landeswald abgeschlossen.

„Die Mitarbeiter von Sachsenforst und die privaten Forstunternehmen in Sachsen haben in der Vorweihnachtszeit ganze Arbeit geleistet“, lobt Umweltstaatsminister Thomas Schmidt. „Trotz der großen Schäden, die Herbststurm Herwart insbesondere im Erzgebirge und Vogtland hinterlassen hat, sind die meisten Loipen und Wanderwege wieder beräumt. Die größten Herausforderungen der Schadensbeseitigung liegen jedoch noch vor uns. Mein größter Wunsch ist es, dass auch dies möglichst unfallfrei realisiert wird.“

Loipen und Wanderwege im Landeswald

Die aufwendigen Aufräumarbeiten sind mit hohen Kosten und großem organisatorischen Aufwand für Sachsenforst verbunden. Und auch die Forstunternehmer gehen oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Umgestürzte und abgebrochene Bäume auf und entlang der viele hunderte Kilometer langen Loipen und Wanderwege im Landeswald müssen aufgearbeitet und fachgerecht gestapelt, das Holz abtransportiert und die durchnässten Wege nach dem Einsatz der Spezialmaschinen wiederhergestellt werden. Teilweise verzichtet Sachsenforst an Loipen bewusst auf den Abtransport des Holzes, um die Wege bei der feuchten Witterung nicht weiter zu belasten.

Trotz der großen Anstrengungen konnten jedoch noch nicht alle Loipen und Wanderwege wieder beräumt werden. Insbesondere in Regionen, in denen Sturm „Herwart“ an einem Oktobermorgen so viele Bäume zu Fall gebracht hat, wie sonst in einem ganzen Jahr geerntet werden, kann es aufgrund der immensen Schäden auch im neuen Jahr noch zu Einschränkungen kommen.

Nur in Ausnahmefällen müssen Loipen aber voraussichtlich über die gesamte Skisaison gesperrt bleiben. Sachsenforst ist bemüht, in diesen Fällen Ausweichstrecken anzubieten. Die Forstbezirke und Großschutzgebiete von Sachsenforst stehen dabei in engem Kontakt mit den Gemeinden, Tourismusverbänden sowie Betreibern der Loipen und Wanderwege. Abseits der beräumten Wege ist weiterhin größte Vorsicht bei Waldbesuchern geboten. Die Aufarbeitung abgelegener Bereiche wird zugunsten der Wiederherstellung der Wege bewusst zurückgestellt.

Der Herbststurm „Herwart“ hatte Ende Oktober in den sächsischen Wäldern etwa 690.000 m³ Holz geworfen oder gebrochen – der verheerendste Sturm der letzten zehn Jahre. Die größten Schäden sind den mittleren und höheren Lagen des Erzgebirges und des Vogtlandes widerfahren, welche insbesondere im Winter touristisch intensiv genutzten werden. Etwa ein Drittel der Schäden im Landeswald werden durch Sachsenforst bis zum Ende des Jahres aufgearbeitet. Die verbleibenden Sturmschäden werden im Wesentlichen bis zum Frühjahr des kommenden Jahres beseitigt, auch um eine weitere Katastrophe durch gefräßige Borkenkäfer zu verhindern.

Staatsbetrieb Sachsenforst

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