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Sachsen: Säge- und Wertholzsubmission mit höchstem Gesamterlös seit 14 Jahren

Sachsen: Säge- und Wertholzsubmission mit höchstem Gesamterlös seit 14 Jahren

Die diesjährige sächsische Säge- und Wertholzsubmission endete mit einem Gesamterlös von 365454 €. Das ist das höchste Ergebnis in der 14-jährigen Geschichte dieses Dresdner Verkaufstermins, so Reiner Lehmann, Leiter der Abteilung Staatsforstbetrieb in der Geschäftsleitung von Sachsenforst.
 
Wie bereits in den Vorjahren wurde ein starker Bergahornstamm mit Riegelung Spitzenreiter des Wertholzverkaufs. 8022,- € (5209,- €/m³) zahlt ein deutscher Furnierkäufer für diesen Stamm an einen privaten Waldbesitzer aus dem Bereich des Forstbezirkes Oberlausitz.
 
Seit Dezember 2011 lagerten 1101 hochwertige Stämme (1370 m³ Holz) entlang der 1,4 km langen Verkaufsmeile in der Dresdner Heide. 40 Unternehmen, darunter 20 sächsische Firmen und 2 Bieter aus Polen und Österreich, beteiligten sich an der Submission. Die höchste Anzahl von Bietern seit der ersten sächsischen Submission 1998.
 
80 % des Holzes stammte von über 100 privaten und körperschaftlichen Waldbesitzern, davon 50 m³ von tschechischen Waldbesitzern. Im Angebot waren 23 verschiedene Laub- und Nadelbaumarten mit Schwerpunkten bei Stiel- und Traubeneiche (618 m³) sowie Lärche und Esche (385 m³). Als Exoten wurden auch Einzelstämme von Zuckerahorn, Esskastanie und Zeder verkauft.
Der Durchschnittspreis von 272 €/m³ liegt nur wenige Cent über dem durchschnittlichen Erlös des Vorjahres.

Der aktuelle Trend zu hochwertigem Eichen- und Ahornholz ist trotz etwas rückläufiger Durchschnittspreise weiterhin stabil. Das gegenüber 2011 noch einmal gestiegene Angebot an Trauben- und Stieleichen-Stämmen wurde für durchschnittlich 329 €/m³ verkauft (Vorjahreswert: 359 €/m³). Die höchsten Durchschnittserlöse erzielte wie 2011 der Bergahorn mit 585 €/m³ (Vorjahreswert: 491 €/m³). Die Esche wurde durchschnittlich für 172 €/m³ verkauft (Vorjahreswert: 210 €/m³). Die Lärche erzielte einen Durchschnittspreis von 234 €/m³ (Vorjahreswert: 260 €/m³). Ein besonders guter Lärchenstamm aus der Oberlausitz wurde zu einem absoluten Spitzenpreis von 938 €/m³ verkauft. Für die Exoten Zeder und Esskastanie wurden 180 bzw. 182 €/m³ geboten.

Nur 32 m³ (rund 2 % des Gesamtangebotes) konnten nicht zugeschlagen werden.
 

SBS

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