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Sachsen: Holzeinschlag erreicht 2011 wieder 10-Jahres-Mittel

Sachsen: Holzeinschlag erreicht 2011 wieder 10-Jahres-Mittel

Der Holzeinschlag im Freistaat Sachsen lag im Jahr 2011 bei 1,3 Mio. m³ und damit 10 % über dem Vorjahreswert. Nach einem Tief im Jahr 2008 erreichte der Holzeinschlag damit wieder das Niveau des 10-Jahres-Mittels.

Insgesamt nahm der Einschlag beim Laubholz um 18 % und beim Nadelholz um 9 % gegenüber dem Vorjahr zu.

Mit 21 % war der stärkste Anstieg in der Holzartengruppe Buche zu beobachten. Hier wurden 115 000 m³ eingeschlagen. Aber auch bei der mengenmäßig für Sachsen bedeutendsten Holzartengruppe Fichte (739 000 m³) war mit 15 % ein beachtlicher Anstieg festzustellen. Der Holzeinschlag in der Holzartengruppe Kiefer (303 000 m³) ging um 3 % zurück. Der Einschlag in der Eiche (18 800 m³) lag um 3 % über dem Vorjahreswert.

Mit einem Anteil von 81 % entstammte die größte Holzmenge dem sächsischen Landeswald. Im Körperschaftswald wurden 8 %, im Privatwald (nur Holz, welches vom Staatsbetrieb Sachsenforst bzw. von der Bundesforst vermarktet wurde) 6 % und im Bundeswald 5 % eingeschlagen.

Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

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