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In Sachsen fand die 14. Sächsische Waldarbeitsmeisterschaft als Highlight der erstmalig durchgeführten Fachmesse RegioForst in Chemnitz statt.

Sachsen: Profis an der Motorsäge haben ihr Können gezeigt

Die 14. Sächsische Waldarbeitsmeisterschaft lockte zahlreiche Besucher zur Fachmesse RegioForst in Chemnitz.

Am 24. und 25. März haben 37 Teilnehmer aus zehn Bundesländern und aus Tschechien ihr Können an der Motorsäge unter Beweis gestellt. In den Disziplinen Zielfällung, Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt und Astung wurden die Besten ihres Faches gesucht und gefunden. Hunderte Gäste verfolgten mit großem Interesse die Wettkämpfe. Die 14. Sächsische Waldarbeitsmeisterschaft bildete das Highlight der erstmalig durchgeführten Fachmesse RegioForst in Chemnitz.

Ergebnisse der 14. Sächsischen Waldarbeitsmeisterschaft

Den ersten Platz in der sächsischen Landesklasse belegt Florian Huster, Forstwirtschaftsmeister aus Morgenröthe-Rautenkranz, gefolgt von Henry Döring, Forstwirtschaftsmeister aus dem Forstbezirk Marienberg, und Hagen Zeun, Forstwirt aus dem Forstbezirk Dresden. Lukas Höber, Forstwirt aus dem Forstbezirk Eibenstock, siegte in der Landesjuniorenklasse (U24) und darüber hinaus in den Einzeldisziplinen Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Entastung und Zielfällung. In der Gäste-Klasse gewann Alexander Genz, Mitglied der deutschen Nationalmannschaft aus Brandenburg. In der Gäste-Juniorenklasse konnte sich Kolja Flägel aus Schleswig-Holstein über den ersten Platz freuen.

In Sachsen fand die 14. Sächsische Waldarbeitsmeisterschaft als Highlight der erstmalig durchgeführten Fachmesse RegioForst in Chemnitz statt.
Bei der Zielfällung musste der Fichtenstamm präzise in ein vorbestimmtes Feld zu Fall gebracht werden. Foto: Toni Eßbach, Sachsenforst

Zielfällungen bei der Waldarbeitsmeisterschaft

Damit die Teilnehmer unter den bestmöglichsten Bedingungen auf dem Messegelände starten konnten, wurde der Außenbereich im Vorfeld besonders präpariert. Für die Zielfällungen wurden 2,50 m tiefe Stahlrohre in den Asphalt versenkt, um die etwa 22 m hohen Fichtenstämme aufzustellen. Etwa 400 Kubikmeter Hackschnitzel wurden auf Fläche verteilt, um den Sturz des Baumes abzufedern. Unter präzisem Einsatz der Motorsäge mussten die Teilnehmer die Fichtenstämme in ein abgestecktes Terrain zu Fall bringen.

Die Konkurrenz war groß. Zum hochkarätigen Teilnehmerfeld zählten auch viele Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft, die den Wettbewerb nicht nur als Saisonstart, sondern auch als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im norwegischen Lillehammer (1. bis 6. August 2018) nutzten.

Staatsbetrieb Sachsenforst

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