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Sachsen: Auszeichnung für Waldbesitzer

Sachsen: Auszeichnung für Waldbesitzer

Sachsens Forstminister Frank Kupfer hat am 7. November im Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in Dresden den Preis für vorbildliche Waldbewirtschaftung in Sachsen verliehen. Der Freistaat vergibt die Auszeichnung an private und körperschaftliche Waldbesitzer, die ihren Wald vorbildlich im Sinne der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit bewirtschaften.

Den 1. Preis (Preisgeld 4000 €) erhielt die Forstverwaltung der Evangelischen Brüderunität Herrnhut (Landkreis Görlitz) für die Verbesserung der Erholungsleistungen des eigenen 716 ha großen Waldes sowie für zahlreiche Veranstaltungsangebote. Der 2. Preis (2500 €) ging an Dr. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein (Landkreis Zwickau) für sein Engagement in der Waldpädagogik. Gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald entwickelte er in seinem Forstbetrieb das Projekt „Wald macht Schule“. Den 3. Preis (1000 €) sprach die Jury der Stadt Zwickau zu. Stadtrat und Stadtverwaltung hatten hier ein Konzept für den Stadtwald entwickelt, das vor allem die Bedürfnisse der städtischen Bevölkerung nach Erholungsmöglichkeiten berücksichtigt und zudem Waldkindergärten, waldpädagogische Angebote und Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen vorsieht.

Eine lobende Anerkennung (Preisgeld 350 €) erhielten zudem die Gemeinde Großpösna (Landkreis Leipzig), Familie Modrak aus Bad Lausick (Landkreis Leipzig) und die Forstbetriebsgemeinschaft Pfaffroda w.V. (Erzgebirgskreis).

Ausschreibungsthema des diesjährigen Wettbewerbes war das Motto „Wälder für Menschen“ des Internationalen Jahres der Wälder. Kriterien bei der Bewertung waren zum Beispiel die Berücksichtigung der Interessen der Bevölkerung bei der Waldbewirtschaftung, erfolgreiche Aktivitäten auf dem Gebiet der Waldpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit.

SMUL

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