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Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident macht ländlichen Raum zur Chefsache

Nachdem das Gespräch von 18 Verbänden der Land- und Forstwirtschaft am 26.1.2017 mit der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt (MULE), Prof. Dr. Claudia Dalbert, zum Brief der Verbände gescheitert war, hatte am 2. Februar Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff zum Gespräch eingeladen.

Vom MULE waren Ministerin Dalbert, der Staatssekretär und Abteilungsleiter anwesend. Von der Staatskanzlei nahmen fünf verantwortliche Mitarbeiter teil.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff stellte gleich am Anfang klar, dass die im Verbändebrief aufgeworfenen Fragen diskutiert werden und er für dieses Gespräch auch keine Zeitbegrenzung habe. Die gesamte Veranstaltung war davon geprägt, gemeinsam Lösungswege zu finden.
Zur Forstwirtschaft erläuterte der Vorsitzende des Waldbesitzerverbandes Sachsen-Anhalt, Franz Prinz Salm, die Situation. Er stellte klare Forderungen zur Personalausstattung und kritisierte das jetzige Vorgehen, Pflichtaufgaben über befristete Beschäftigungen recht und schlecht zu erfüllen.
Der geschilderte Personalnotstand in der Forstverwaltung wurde vom Ministerpräsidenten bestätigt. Einfache und schnelle Lösungen konnten jedoch nicht sofort gefunden werden. Die Diskussion geht weiter. Für eine Reihe von Aufgaben hat der Ministerpräsident Absprachen geplant. Positiv ist generell zu bewerten, dass mögliche Lösungswege besprochen wurden und die Absprachen protokolliert werden.
Die bereits für Mai vorgesehene Konferenz mit den Verbänden und weiteren Ministern wird dabei zeigen, wie weit die Lösungen gediehen sind und was noch zu tun ist.
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
WBV Sachsen-Anhalt

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