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Sachsen-Anhalt: Rund 670.000 Fm Sturmholz im Landeswald

Der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt (LFB) informiert über Schäden nach dem Sturm „Friederike“. Das Sturmereignis war so heftig wie die drei schweren Stürme aus dem Jahr 2017 zusammen.

In Sachsen-Anhalt ist der gesamte Harz am stärksten betroffen. In den Forstbetrieben Oberharz, Ostharz und Süd sind Waldflächen erheblich geschädigt. Mit weiteren Schäden im Forstbetrieb Altmark und dem Forstbetrieb Anhalt lässt sich ein Schadbild über den gesamten Landeswald resümieren.

Bereits mit den Auswirkungen der vergangenen Stürme aus dem Jahr 2017 liegt viel Arbeit vor unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie den beauftragten Forstunternehmen. Der Sturm „Friederike“ hinterließ flächige Schäden auf etwa 400 ha und auch Einzelwürfe. Im Landeswald beläuft sich der Schaden auf mindestens 670.000 Fm Holz. Das entspricht dem nachhaltigen Jahreseinschlag vom Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt. Die Aufarbeitung wird komplett umorganisiert, um nicht mehr Holz als nötig einschlagen zu müssen. Die wichtigste Aufgabe der Revierleiter ist, nach der Verkehrssicherung das Holz vor dem Borkenkäfer zu sichern bevor der im Frühjahr ausfliegt. Die Aufforstung der etwa 400 ha Kahlfläche wird im Jahr 2018 nicht fertigzustellen sein.

Die Bediensteten des Landesforstbetriebes Sachsen-Anhalts sind im ständigen Einsatz und konzentrieren sich auf die Aufarbeitung der geschädigten Bäume. Doch das ist nicht überall und zur gleichen Zeit möglich. Die Absperrungen und Hinweise sollten zur eigenen Sicherheit unbedingt ernst genommen werden. Durch die Sturmereignisse können Bäume instabil sein oder abgerissene Äste in den Baumkronen hängen, die herunterstürzen können.

Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt

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