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Sachsen-Anhalt: Gemeinsam für die gute Sache

Sachsen-Anhalt: Gemeinsam für die gute Sache

Was müssen Politik und Gesellschaft zur Erhaltung des Waldes mit seiner Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion tun? Das sachsen-anhaltinische Aktionsbündnis der Forstverbände (Bund Deutscher Forstleute, Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Waldbesitzerverband, Verein zur Förderung der Ausbildung von Forstwirten und Forstwirtschaftsmeistern) und der IG BAU hatte unter diesem Motto am 30. Juni 2012 zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung eingeladen.

Gemeinsam streiten für die gute Sache; denn das Erbe und die Arbeit von Forst- und Waldleuten ist in Gefahr. Es wurde eine eindrucksvolle Veranstaltung. Und die Forstverbände demonstrierten ihre Entschlossenheit im „Haus des Waldes“ in Hundisburg. Der Einladung gefolgt waren auch die Staatssekretärin Anne-Marie Keding und der Forstchef Peter Wenzel vom MLU, die Betriebsleiter des Landeszentrums Wald und des Landesforstbetriebs, Bernhard Daldrup (CDU), Silke Schindler, Rita-Madlene Mittendorf und Andreas Steppuhn (alle SPD) und Harry Czeke (DIE LINKE).

Dem faktenreichen und aufrüttelnd vorgetragenen Impuls-Referat von Franz Prinz zu Salm-Salm folgten die Statements der Politik und der Bündnispartner. Und was sonst selten festzustellen ist bei doch recht unterschiedlichen Denkansätzen: es herrschte Einigkeit beim Aufzeigen der Mängel und beim Benennen der Dinge, die notwendig sind in Sachsen-Anhalt. Forstfachlicher Sachverstand darf nicht weiter abgebaut werden. Es kann und darf nicht sein, dass bei einem Durschschnittsalter der Landesbediensteten im Bereich Forst von weit über 50 Jahren bis 2019 lediglich neun Neueinstellungen vorgenommen werden sollen.

Im Ergebnis kann festgestellt werden, dass es um die Erfüllung der Forderungen der Bündnispartner geht. Und ganz dringend um die Schaffung eines Einstellungskorridors für Dienststellen mit forstlichen Aufgaben.

 

Download Impulsreferat

 
WBV Sachsen-Anhalt

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