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Der SaarForst Landesbetrieb, der die Durchführung der Kalkungsmaßnahmen organisiert und überwacht, weist darauf hin, dass die zur Kalkung vorgesehenen Flächen weiträumig abgesperrt und ausgeschildert werden.

SaarForst zur Kalkung des Staatswaldes

In den kommenden Wochen werden im saarländischen Staatswald wieder Kompensationskalkungen durchgeführt. Gekalkt wird eine Fläche von rund 950 ha.

Es handelt sich insbesondere um Waldflächen in den Revieren um Ottweiler (Gemarkung Steinbach, Fürth, Lautenbach), Neunkirchen (Münchwies, Hangard, Gorresberg) und Bexbach-Höchen. Betroffen sein können auch die Kommunen Breitenbach (im Südteil), Dunzweiler und Waldmohr (im Nordteil).

Den Kalkungsmaßnahmen vorausgegangen waren bodenchemische Analysen durch das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA), um zuverlässige Aussagen über den Bodenzustand zu erhalten. Im Anschluss an die Kompensationskalkung wird es weitere Untersuchungen im Sinne einer Wirkungskontrolle geben.

Ausgebracht wird der Magnesiumkalk per Hubschrauber. Bei einer Menge von etwa 3 t/ha können so pro Hubschrauber an einem Tag zwischen 60 und 75 ha Wald gekalkt werden.

Kalkung ist nicht gesundheitsschädlich

Der SaarForst Landesbetrieb, der die Durchführung der Kalkungsmaßnahmen organisiert und überwacht, weist darauf hin, dass die zur Kalkung vorgesehenen Flächen weiträumig abgesperrt und ausgeschildert werden und bittet die Bevölkerung, die Hinweise und Absperrungen im Interesse der eigenen Sicherheit zu beachten. Es soll damit vor allem verhindert werden, dass durch die Kalkungsmaßnahme die Kleidung der Waldbesucher verschmutzt wird. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Ausbringung von Kalk nicht gesundheitsschädlich ist.

Nähere Auskünfte zu den Kalkungsmaßnahmen können bei dem zuständigen SaarForst-Mitarbeiter FD Erich Fritz (0681/9712-116) erfragt werden.

Mehr Informationen im Internet: www.saarland.de

SaarForst Landesbetrieb

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