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SaarForst Serie „Miteinander im Wald“ Teil 4

Der Wald hat für jeden eine persönliche Bedeutung. Die einen nutzen ihn als Erholungsraum, die anderen als Freizeitarena oder auch Arbeitsplatz. Das macht ihn besonders. Damit das Miteinander im Wald funktioniert, gibt es einiges zu beachten. Mit einer achtteiligen Artikelserie zum Thema „Miteinander im Wald“ möchte Saarforst auf das rücksichtsvolle Miteinander im Wald aufmerksam machen.

Saarforst möchte mit einer Artikelserie „Miteinander im Wald“ die Menschen zu einem respektvollen Umgang untereinander aufrufen. Der Wald erfüllt in unserem dicht besiedelten Land vielfältige wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Funktionen. Immer mehr Menschen verbringen ihre Freizeit im Wald. Jeder hat eine andere Vorstellung vom Wald und wie er ihn nutzen möchte.

Teil 4 der Serie: Aufenthalt im Wald – auf die Pirsch gehen

Die Jagd in Deutschland ist auch eine Form der Freizeitgestaltung. In Mitteleuropa haben die Waldtiere, vor allem die sog. Schalenwild-Arten wie Reh- und Rotwild, kaum noch natürliche Feinde. An die Stelle von Bär, Wolf und Luchs tritt der Jäger. Denn wo Schalenwildbestände zu hoch sind, entstehen durch die Verwundung von Bäumen nicht nur waldbaulich, sondern auch wirtschaftlich relevante Verbiss-, Fege- und Schälschäden. Wenn zum Beispiel permanent alle jungen Bäumchen aufgefressen oder angeknabbert werden, kann die natürliche Verjüngung des Waldes behindert und die Entwicklung von Mischwäldern gehemmt werden. Wird die Rinde stammumlaufend abgeschält, stirbt der Baum, weil die Wasser- und Nährstoffversorgung unterbrochen wird. Wühlschäden durch Schwarzwild ergänzen das Schadbild.

Um stabile, vielfältig strukturierte Wälder zu erzielen, muss die Bejagung des Schalenwildes und des Schwarzwildes mit den waldbaulichen Erfordernissen im Einklang stehen. Der Jäger ist nicht der Feind des Waldes. Der Jäger hat im saarländischen Jagdgesetz exakte Vorgaben, was wann erlaubt ist und was nicht. Auch wenn es nicht jedem gefällt: Das Ansägen und Zerstören von Ansitzen und Hochsitzen ist eine Straftat. Der Jäger hat das Recht seine Freizeit im Wald zu verbringen, wie alle anderen Waldbesucher auch. Nehmt Rücksicht aufeinander. SaarForst sagt Danke!

Teil 5 folgt….

Quelle: Saarforst

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