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Waldprodukte sind beliebt bei jung und alt. Das Sammeln ist erlaubt, aber es gilt die sog. Handstraußregel.

SaarForst Serie „Miteinander im Wald“ Teil 3

Der Wald hat für jeden eine persönliche Bedeutung. Die einen nutzen ihn als Erholungsraum, die anderen als Freizeitarena oder auch Arbeitsplatz. Das macht ihn besonders. Damit das Miteinander im Wald funktioniert, gibt es einiges zu beachten. Mit einer achtteiligen Artikelserie zum Thema „Miteinander im Wald“ möchte Saarforst auf das rücksichtsvolle Miteinander im Wald aufmerksam machen.

Saarforst möchte mit einer Artikelserie „Miteinander im Wald“ die Menschen zu einem respektvollen Umgang untereinander aufrufen.

Teil 3 der Serie: „ Aufenthalt im Wald – einfach spazieren gehen

Das Betreten des Waldes zum Zwecke der naturverträglichen Erholung ist „jedermann“ gestattet. Spaziergänger, ob mit Hund oder ohne, können sich dabei frei im Wald bewegen. Wichtig ist hierbei das Wort „naturverträglich“. Wer den Wald benutzt, also betritt, hat sich so zu verhalten, dass die Lebensgemeinschaft Wald und die „Bewirtschaftung des Waldes“ nicht gestört, der Wald nicht beschädigt, gefährdet oder verunreinigt sowie die Erholung anderer nicht negativ beeinträchtigt wird.

Es ist sinnvoll, die bestehenden Wege zu nutzen, um den Lebensraum der Pflanzen und Tiere nicht zu stören. Der Wald mitsamt Bänken und anderen Erholungseinrichtungen ist Eigentum des jeweiligen Waldbesitzers. Bitte hinterlassen Sie keinen Abfall und beschädigen Sie nichts. Die Anwesenheit von Hunden bedeutet Stress und Gefahr für Wildtiere. Auch wenn Sie die Tiere nicht wahrnehmen, so nehmen die Tiere Sie wahr. Halten Sie Ihre Hunde – vor allem in der Brut.- und Setzzeit – in Ihrem Einwirkungsbereich und am besten auf den Wegen. Bälle, Stöcke oder sonstige Gegenstände in den Wald werfen, damit der Hund sie apportieren kann, sind kontraproduktiv. Ihr Hund hat auch ohne zusätzliche Aufgaben Spaß an den vielen neuen Eindrücken und Düften beim Spaziergang im Wald.

Waldprodukte sind beliebt bei jung und alt. Kein Problem: das Gesetz erlaubt das Sammeln von „nicht geschützten“ Pflanzen, Pilzen und Früchten, aber auch von Ästen oder Zapfen im ortsüblichen Umfang – die sogenannte Handstraußregel im Naturschutzgesetz.

Respektieren Sie auch die Nachtruhe im Wald. Besonders in der Dämmerung und nachts sind viele Tiere auf den Wald als ungestörten Lebens- und Rückzugsraum angewiesen. Bleiben Sie auf den Wegen, vermeiden Sie Lärm und störendes Licht. Dann steht der naturverträglichen Erholung nichts mehr im Wege. Wichtig ist, die Menschengruppe nicht zu stören, die nicht zur Erholung im Wald ist, sondern die ihren Arbeitsplatz im Wald hat. Die Forstarbeiter! Waldpflege und Waldbewirtschaftung können Gefahren für Profis aber auch für die Waldbesucher bergen. Bitte halten Sie sich zwingend an die Anweisungen und Absperrungen – auch am Wochenende. SaarForst sagt Danke!

 

Teil 4 der Serie geht um das Thema Aufenthalt im Wald- auf die Pirsch gehen

Quelle: SaarForst

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