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SaarForst, Arbeitsplatz, Wald

SaarForst Serie „Miteinander im Wald“ Teil 2

Der Wald hat für jeden eine persönliche Bedeutung. Die einen nutzen ihn als Erholungsraum, die anderen als Freizeitarena oder auch Arbeitsplatz. Das macht ihn besonders. Damit das Miteinander im Wald funktioniert, gibt es einiges zu beachten. Mit einer achtteiligen Artikelserie zum Thema „Miteinander im Wald“ möchte Saarforst auf das rücksichtsvolle Miteinander im Wald aufmerksam machen.

Saarforst möchte mit einer Artikelserie „Miteinander im Wald“ die Menschen zu einem respektvollen Umgang untereinander aufrufen.

Teil 2 der Serie: Arbeitsplatz Wald – Rohstoff Holz, unser täglicher Begleiter

Wir kommen im Alltag öfter mit Holz in Berührung als wir denken. Papier wird aus dem Zellstoff des Holzes hergestellt. Hygieneartikel und Textilien können aus dem Holzbestandteil Zellulose produziert werden. Viscose©, Modal© oder Tencel© sind Fasern, deren Ausgangsstoff Holz ist. Ebenso ist in vielen Kuppelprodukten wie Zahnpasta, Süßstoffen, Wasch- und Putzmittel Holz enthalten. Diesen Rohstoff dem Verbraucher adäquat und umweltschonend zur Verfügung zu stellen, ist die Aufgabe der Forstwirtschaft und der holzverarbeitenden Industrie.

Bäume werden gefällt und der Verwertung zugeführt. Wenn nicht mehr Holz genutzt wird als nachwächst, ist dies ein umweltschonender, nachhaltiger Kreislauf. Darauf achten wir beim SaarForst Landesbetrieb. Im saarländischen Wald liegt die Nutzung deutlich unter dem Zuwachs. Der Holzvorrat in den saarländischen Wäldern hat sich seit 1990 nahezu verdoppelt. 10 % der Staatswaldfläche sind aus der Bewirtschaftung genommen. Seit 30 Jahren gehen wir mit gutem Beispiel voran, Holz dem Verbraucher zur Verfügung zu stellen und trotzdem den Wald zu erhalten und nicht auszubeuten.

Waldwirtschaftswege, die jeder Waldbesucher nutzt, wurden angelegt. Für die Maschinen gibt es eigens ausgewiesene Maschinenwege, sodass der Waldboden nur auf diesen Wegen beeinträchtigt wird. Auch müssen wegen Holzerntemaßnahmen temporär Wege gesperrt werden. Dann werden Pflege- und Baumfällmaßnahmen durchgeführt, die eine Sperrung erfordern, damit die Waldbesucher nicht gefährdet werden. Auch wenn es vielleicht nach einer Maßnahme für den einen oder anderen Betrachter etwas „wüst“ im Wald aussieht, der Wald wird schonend behandelt und nicht ausgebeutet oder gar gerodet. Nach kurzer Ruhezeit ist oft von dem Eingriff nichts mehr zu sehen.

Wenn Sie Forstmitarbeitern im Wald begegnen, dann ist es deren Arbeitsplatz. Sie haben eine Aufgabe zu erfüllen. Sie stellen den Rohstoff Holz umweltschonend dem Markt zur Verfügung. Dabei arbeiten unsere Förster sehr gewissenhaft. Daher bittet der SaarForst Landesbetrieb darum: halten Sie sich an die Beschilderung und Anweisungen des Forstpersonals. Sie betreten die schönste Produktionsstätte des Landes! Behindern Sie nicht die Arbeit der Forstmitarbeiter. SaarForst sagt Danke!

SaarForst/Red.

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