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Die Raupen des Eichenprozessionsspinners tragen Gifthaare, die auf der Haut und an den Schleimhäuten der Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können.

SaarForst informiert über Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist ein eher unscheinbarer, graubrauner Nachtfalter, der als Schmetterling harmlos ist. Seine Raupen tragen jedoch Gifthaare, die auf der Haut und an den Schleimhäuten der Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können. In diesem Jahr häuft sich das Auftreten der Eichenprozessionsspinner, daher ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Sollten Sie einen Befall an öffentlichen Plätzen wie zum Beispiel Parks, Sportplätzen oder Spielplätzen entdecken, so informieren sie bitte die örtliche Gemeindeverwaltung. Für Nester im Waldbestand ist der jeweilige Revierleiter die zuständige Meldestelle.

Was ist beim Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner zu beachten:

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Raupen und Gespinsten, halten Sie Abstand, setzen Sie sich nicht in der Nähe auf den Boden.
  • Tragen Sie Schutzkleidung, wenn Sie sich beruflich in befallenen Gebieten aufhalten müssen.
  • Auf Holzernte und Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind.
  • Nach Kontakt mit den weißen Raupenhaaren betroffene Körperstellen gründlich abspülen und Kleidung auf mindestens 60 Grad Celsius waschen.
  • Treten Beschwerden auf, sofort den Arzt konsultieren und auf die Raupenhaare hinweisen.
  • Gespinstnester und Raupen im privaten Bereich nicht selbst entfernen, sondern sich an geschulte Fachfirmen wenden. Fach-firmen sind Betriebe aus dem Bereich des Garten- und Landschaftsbaues, die Baumpflege anbieten.
SaarForst
Bei Befall an öffentlichen Plätzen sollte die örtliche Gemeindeverwaltung informiert werden.

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