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Wilder Genuss aus Sachsens Wäldern

Im Zellwald (Forstbezirk Chemnitz) hat sich der Sächsische Staatsminister Thomas Schmidt am 26. Oktober für den Genuss von heimischem Wildbret stark gemacht.

„Wildbret aus sächsischen Wäldern ist lecker, sehr bekömmlich und gesund. Es ist fettarm sowie reich an Mineralstoffen, Proteinen und Vitaminen – kurzum ein echter Genuss“, sagte Minister Schmidt. Zudem ist der Verzehr des regional erzeugten Fleisches ausgesprochen klimafreundlich. „Das Wild kommt auf kurzen Transportwegen und ohne großen Verpackungsaufwand frisch auf die Teller der Verbraucher“, so der Minister weiter.

Das Logo „Wild aus Sachsen“ wurde 2010 durch den Landesjagdverband Sachsen e.V. und den Staatsbetrieb Sachsenforst eingeführt. Einheitliches Erkennungszeichen für Verbraucher: Verwender dieses Logos bieten nur Wild aus freier Wildbahn an. Quelle: Staatsbetrieb Sachsenforst

Rund 11.500 Jägerinnen und Jäger sorgen im Freistaat Sachsen für die Hege und üben die waid- und tierschutzgerechte Jagd auf heimisches Wild aus. „Die nachhaltige Jagd ist unverzichtbar für den Erhalt eines gesunden und artenreichen Wildbestandes. Sie bewahrt Land-, Forst- sowie Fischereiwirtschaft vor übermäßigen Schäden durch Wildtiere, macht den Umbau unserer Wälder zu stabilen, arten- und strukturreichen, leistungsfähigen Mischwäldern erst möglich und erzeugt dabei gleichzeitig ein qualitativ hochwertiges Nahrungsmittel.“

Im Freistaat Sachsen werden vor allem Reh-, Schwarz-, Rot-, Dam- und Muffelwild bejagt. Im vergangenen Jagdjahr (1. April 2016 bis 31. März 2017) wurden mehr als 36.000 Rehe, über 4.200 Stück Rotwild und gut 33.000 Wildschweine auf einer Jagdfläche von fast 1,6 Mio. ha erlegt. Überschlägig wurden damit gut 1,9 Mio. kg reines Fleisch erzeugt. Informationen zu Jagd, Wildtieren und Wildbret im Internet: www.wald.sachsen.de

SMUL

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