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Nationalpark Sächsische Schweiz: Wanderweg Schwedenlöcher wieder frei

Nach dem Sturm Herwarth haben Waldarbeiter und Nationalparkwacht den Weg von der Bastei in Richtung Schwedenlöcher von zahlreichen umgestürzten Bäumen befreit. Manche andere Wege konnten noch nicht geräumt werden.

„Können wir jetzt da runter?“ Ungläubig fragt der kleine Junge mit westfälischem Dialekt seine Eltern, die hinter ihm an die oberste Stufe der Treppe durch die Schwedenlöcher treten. „Seit heute geht`s …“ ermuntert ihn sein Vater. Begeistert und sicher nimmt der Junge die ersten Stufen nach unten in die Felsenschlucht. Ob er das nachgeschobene „… aber sei vorsichtig“ noch gehört hat, kann man nur vermuten.

Nach dem Sturm Herwarth haben Waldarbeiter und Nationalparkwacht den Weg von der Bastei in Richtung Schwedenlöcher von zahlreichen umgestürzten Bäumen befreit. Wanderer können also wieder die beliebte Runde vom Kurort Rathen zur Bastei und zurück durch die Schwedenlöcher, mit Abstecher zum Amselfall laufen.

Manche anderen Wege konnten leider noch nicht geräumt werden. So ist gleich anschließend der Gansweg, vom Abzweig Schwedenlöcher in Richtung Basteiparkplatz an der Tankstelle noch nicht wieder begehbar.

Die Nationalparkverwaltung arbeitet mit allen verfügbaren Kräften daran, die Sturmschäden aufzuarbeiten, Wege frei zu schneiden und das Holz aus dem Wald zu transportieren. Hierzu wurde auch die aktuell laufenden planmäßigen Waldpflegearbeiten bis auf Weiteres unterbrochen.

Im Ruhebereich des Nationalparks werden die gestürzten Bäume jedoch liegen gelassen. Ihr Holz wird langfristig zu Nährstoffen für Insekten und Pilze, die es zu Humus verarbeiten.

Wanderer finden aktuelle Informationen zu Wegesperrungen unter www.nationalpark-saechsische-schweiz.de in der Rubrik „Wegeservice“ – Direktlink

Staatsbetrieb Sachsenforst

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