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Genetic response of juvenile plants to translocation along an altitudinal gradient: a case study with Larix europaea and Pinus mugo

Quelle: Forstarchiv 81: 4, 142-145 (2010)
Autor(en): MÜLLER-STARCK G, HAAS J, ZIEHE M

Abstract: In a translocation experiment, samples from provenances of Larix europaea and Pinus mugo descending from medium altitudes were transferred to locations along an altitudinal gradient from 800 m up to 1,780 m above sea level. 10 years later, a genetic comparison between the previously established and the finally surviving material has been performed. The current study refers to the first results. Comparing the performance at all three elevations, separated by at least 450 m to 500 m in altitude from each other, specific dynamics of genetic structures can be observed. The two species considered reveal pronounced differences with respect to genetic richness and genetic diversity, and indicate different altitudinal trends. In several cases, genotype specific viabilities are obvious at single enzyme coding gene loci. Environmental changes concurring with the translocation experiments and their genetic implications offer scope for a simulation of genetic consequences of climate change.


Genetische Reaktionen von Jungpflanzen auf Translokation entlang eines Höhengradienten: eine Fallstudie mit Larix europaea und Pinus mugo

Kurzfassung: n einem Translokationsexperiment wurde Material von Herkünften von Larix europaea und Pinus mugo aus mittleren Lagen auf Versuchsanlagen entlang eines Höhengradienten von 800 m bis 1.780 m ü. NN ausgebracht. Nach nunmehr 10 Jahren wird ein genetischer Vergleich zwischen dem Ausgangsmaterial und den jeweiligen Restpopulationen durchgeführt. Die vorliegende Arbeit bezieht sich auf die ersten Ergebnisse. Beim Vergleich der drei Höhenlagen mit jeweils 450-500 Höhenmetern Differenz treten spezifische Veränderungen auf, die für die Entwicklung genetischer Strukturen bei Lärche und Latsche teilweise in entgegengesetzte Richtungen weisen. Die beiden Arten unterscheiden sich deutlich hinsichtlich der genetischen Vielfalt und Diversität und zeigen höhenlagenspezifische Trends. In mehreren Fällen können genotypabhängige Viabilitäten an einzelnen enzymkodierenden Genorten nachgewiesen werden. Die mit der Translokation verbundenen Umweltänderungen und deren genetische Implikationen eröffnen Möglichkeiten, genetische Konsequenzen zunehmender Klimaveränderungen zu simulieren.

© DLV München

 

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