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Der 1950 gegründete Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) ist die politische Stimme der Forstwirtschaft in Deutschland

RVR-Prozess wird fortgesetzt

Die Abstimmung der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR) zwischen den Vertretern der Holz- und Forstseite am 12. Oktober 2011 in Kassel fand in einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre statt. Beide Seiten sind an einem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen interessiert, jedoch gleichzeitig bemüht, ihre Verhandlungspositionen in den Prozess einzubringen.
In den Jahren 2008 sowie 2010/11 haben bereits zwei Verhandlungsrunden zwischen wechselnden Vertretern beider Seiten stattgefunden. Einige Vertreter der Holzwirtschaft in der aktuellen Arbeitsgruppe wurden in diesem Sommer neu nominiert und mit den Abläufen, den bisher erzielten Ergebnissen sowie den noch ungeklärten Punkten vertraut gemacht. Die Verhandlungsschwerpunkte können untergliedert werden in den Geltungsbereich der Vereinbarung, die allgemeinen Definitionen der Rohholzsortimente (bspw. Abgrenzung zwischen Industrie- und Energieholz), zu Vermessungsverfahren und in die Qualitätssortierkriterien der einzelnen Baumartengruppen.
Bis zum nächsten Termin Anfang Februar kommenden Jahres wird der vorliegende Entwurf von den Arbeitsgruppenmitgliedern überprüft. „Zum Abschluss der Sitzung waren alle Mitglieder der Arbeitsgruppe froh, dass der für die Branche sehr wichtige Prozess zur Abstimmung der RVR nicht unterbrochen oder gar beendet wurde“, so Klaus Jänich, der Vorsitzende des Holzmarktausschusses des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR), am Ende der Veranstaltung.
DFWR

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