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Russlands Holzexport schrumpft

Russland wird 2010 die Holzexportzölle nicht erhöhen, und das ist nicht nur ein politisches Zugeständnis an die Finnen, da sie Nord Stream unterstützt haben. Damit zitiert RIA Novosti das Internetportal „Gazeta.Ru“. Experten verweisen darauf, dass dies doch eher eine wirtschaftliche denn eine politische Entscheidung sei: Würde Russland unter den heutigen Bedingungen die Zölle erhöhen, so könnte es seinen gesamten Holzexport verlieren, ohne etwas davon zu gewinnen.

Mit der Erhöhung der Zölle für Rundholz ab 2007 nahm die russische Regierung an, dadurch höhere Investitionen in die Holzverarbeitung des eigenen Landes zu bewirken. Das hat sich bisher nicht bestätigt. Faktisch nimmt der Rundholzexport bereits ab:
Von Januar bis August 2010 ist er um 33 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 19,5 Mio. t geschrumpft. Das teilt die Föderale Zollbehörde Russlands mit.
Diese Situation widerspiegelt die weltweite Situation, bei der führende Holzproduzenten und -importeure mit einer Verringerung des Produktionsumfangs und des Exports von Holz und Holzerzeugnissen konfrontiert waren, so die Behörde.

Der russische Holzexport geht hauptsächlich an China, Japan, Finnland, Estland und Ägypten sowie in die GUS-Länder Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan und Aserbaidschan.
 

RIA Novosti

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